Caspar Abel (* 14. Juli 1676 in Hindenborg; † 11. Januar 1763 in Westdörp) weer en Historiker un en plattdüütschen Dichtersmann.

Leven

As Söhn vun den evangeelschen Pastoor Joachim Abel harr Caspar Abel dat ok mit de Theologie. Nadem he sien Studium in Halle afslaten harr, arbeidt he vun 1696 an as Schoolmeester in Oosterborg. Vun 1698 an bet 1718 weer Abel Rekter an’t Gymnasium in Halberstadt. in disse Tiet is ok sien Söhn Friedrich Gottfried Abel boren. 1718 denn is he Pastoor in Westdörp worrn.

He hett histoorsche Schriften un op Platt- un Hoochdüütsch Gedichten schreven. Ok Översetter vun franzöösche un latiensche Texten is he wesen.

Warken

Jubelfest des Brandenburgischen Unterthanen. 1700 översett: Publius Ovidius Naso: Epistolae Heroidum oder Brieffe der Heldinnen. Leipzig 1704 Abbildung eines rechtschaffenen Predigers. 1710 Preussische und Brandenburgische Staats-Historie. Leipzig un Stendal 1710 Preußische und Brandenburgische Reichs- und Staatshistorie. 1710 översett: Auserlesene Satirische Gedichte ... aus dem berühmten Boileau und Horatio übersetzet. Quedlinborg 1714 Historia monarchiarum antiqui orbis. Leipzig/Stendal 1718 Teutsche und Sächsische Alterthümer. Brunswiek 1720 Deutsche und Sächsische Altertümer 1729-1732 Die hülflose Sassine. 1735 oder 1736 Stift-, Stadt- und Landchronica des Fürstenthums Halberstadt. 1745 Drei plattdeutsche Satiren. München 1891

Literatur

J. F. Temme: Der sittliche Charakter und das Leben Caspar Abels. Blankenborg 1765 Johann Anton Trinius: Beytrag zu einer Geschichte berühmter Gottesgelehrten. Bd.I, Leipzig 1751 Martin Kintzinger: „Abel, Caspar“, in: Walther Killy (Hg.): Literaturlexikon Bd. 1, S. 27 f.

Abel, Caspar Abel, Caspar Abel, Caspar Abel, Caspar Kategorie:Storven 1763 Kategorie:Boren 1676