thumb|Friedrich von Schiller Johann Christoph Friedrich Schiller (* 10. November 1759 in Marbach (Schwaben); † 9. Mai 1805 in Weimar) weer een vun de gröttsten düütschen Dichters.
De junge Friedrich Schiller, Söhn von den Militär-Wunddokter Johann Schiller, wurr up Befehl vun den Hertog Karl Eugen up de Militärschool schickt. Dat weer de School, de laterhen Karlsschool nöömt wurr. Unner den strengen Drill, de dar herrsch, harr he to lieden, un dat weer woll ok de Grund darför, dat he sik veel mit Freeheitsgedanken befoot, de em sien ganzet Leven lang nich mehr losleten. He schreev 1777 siene eersten Gedichten un fung mit de Arbeit an dat Sturm-un-Drang-Drama „De Rövers“ an. 1782 wurr dat Stück in Mannheim (Kurpalz), wat domals noch Utland för de Schwaben weer, upföhrt un harr groten Spood. Sien Hertog aver weer ganz un gar nich inverstahn, bestraaf em mit Arrest un verbood em, wiederhen „Kummedien“ to produzeern. Schiller verleet darum sien Schwabenland un flücht na Mannheim. Dar schreev he „Kabale un Liebe“ un fung ok al an, den Stoff för „Don Carlos“ to bearbeiden.
1785 gung Schiller na Dresden. Dar wahn he up dat Goot, wat Christian Gottfried Körner höör, un nüms kunn em stören bi de Arbeit an „Don Carlos“, dat Drama, dat 1787 ferdig weer un upföhrt wurr. Up den Wunsch vun siene Fründin Charlotte Kalb gung he 1787 na Weimar. Dar keem he mit Wieland un Herder un en beten later ok mit Goethe tosamen. He geev sik nu veel mit histoorsche Studien af un wurr darum as Professer för Geschichte an de Universität Jena beropen. Nevenbi översett he de greekschen Dramen „Iphigenie in Aulis“ un „De Phönizierinnen“ vun Euripides un sett sik mit de Philosophie von Kant utnanner.
1790 heiraad Schiller Charlotte Lengfeld, de Dochter vun enen Böverjägermester. Ut de Ehe gungen twee Döchter un twee Söhns vör. Al 1791 wurr he krank. Wahrschienlich hannel sik dat bi de Krankheit nich um Lungentuberkulose, man um en Rippenfelleitern. Dargegen geev dat domaals noch kien Middel, wat ornlich ansloog. Schiller muss sien Lehramt an de Uni in Jena upgeven, un de Familie stund ahnen Inkamen dar. To’n Glück hulp in disse Noot en Ehrengehalt vun den Prinz vun Sleswig-Holstein-Augustenborg un den däänschen Finanzminister. So kunn he tominnst de „Geschichte vun den Dartigjährigen Krieg“ to Enn bringen un ok noch vele Afhanneln, Gedichten un Stücken schrieven.
Mit Johann Wolfgang von Goethe keem dat 1794 to ene enge Fründschap, tosommen verfoten se de "Xenien", in de se sik över de Literatur in ehre Tiet utleten. Gegensietig regen se sik an, so dat Goethe siene Arbeit an "Faust" wedder upnehm un annersrum gode Henwiesen för Schillers Balladen geev. De bekanntsten Balladen sünd: Der Taucher (De Düker), Der Ring des Polykrates (Polykrates sien Ring) Die Kraniche des Ibykus (Ibykus sien Kraans) Die Bürgschaft (De Börgschap) De Glock wurr 1799 schreven.
As Schiller nich mehr an dat Lehramt in Jena bunnen weer, toog he 1799 na Weimar, wiel he dar neger bi Goethe un bi dat Theater weer, dat all siene groten Dramen geern upföhr. To disse Stücken höört De Wallenstein-Trilogie De Jungfro vun Orleans Maria Stuart De Bruut vun Messina Wilhelm Tell
Vun enen swaren Krankheitsanfall in dat Johr 1800 kunn Schiller sik nich mehr richtig verhalen. 1802 wurr he noch adelt, un he toog in sien egen Huus in Weimar in. Wieldes he an „Demetrius“ arbeid, sturv he dar an’n 9. Mai 1805, noch kiene 46 Jahr oolt.
Warken (Utwahl) mini|Don Karlos (dunntomalen noch as Dom Karlos), Titelblatt un Frontispiz vun de Eerstdruck , 1787 mini|Kleinere prosaische Schriften. 1 (1792) Dramatsche Warken Die Räuber (dor binnen dat Hektorlied) (1781) Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1783) Kabale und Liebe (1784) Körners Vormittag (1787) Der versöhnte Menschenfeind (nich fardig, 1790) Wallenstein-Trilogie (1799) Maria Stuart (1800) Die Jungfrau von Orléans (1801) Die Braut von Messina (1803) Wilhelm Tell (1803/04) Die Huldigung der Künste (1804) Demetrius (nicht fardig, 1805)
Prosa Eine großmütige Handlung Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1786) Der Geisterseher (Fragment) Spiel des Schicksals Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547 (1788)
Lyrik Der Venuswagen (1781) Fantasie / an Laura (1782) Das Geheimniß der Reminiszenz / an Laura (1782) An die Freude (1786) Resignation (1786) Die Götter Griechenlandes (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800) Hektors Abschied (1790) Das verschleierte Bild zu Sais (1795) Der Spaziergang (1795) Die Teilung der Erde (1795) Der Taucher (1797) Die Kraniche des Ibykus (1797) Ritter Toggenburg (1797) Der Handschuh (1797) Der Gang nach dem Eisenhammer (1797) Der Ring des Polykrates (1797) Der Kampf mit dem Drachen (1798) Die Bürgschaft (1798) Das Lied von der Glocke (1799) Nänie (1800) Der Antritt des neuen Jahrhunderts (1800) Das Siegesfest (1803)
Philosoophsche Schriften Philosophie der Physiologie (1779) Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen (1780) Über das gegenwärtige deutsche Theater (1782) Der Spaziergang unter den Linden (1782) Der Jüngling und der Greis (1782) Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet (1784) Philosophische Briefe (1786) Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792) Über die tragische Kunst (1792) Über das Pathetische (1793) Augustenburger Briefe (1793) Über Anmut und Würde (1793) Kallias-Briefe (1793) Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795) Über naive und sentimentalische Dichtung (1795) Über den Dilettantismus (1799; tohoop mit Johann Wolfgang von Goethe) Über das Erhabene (1801)
Histoorsche Warken Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung (1788) Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? (Vörlesung, op den 26. Mai 1789) Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs (1790),
Översett un Ansicht Warken Euripides: Iphigenie in Aulis Euripides: Scenen aus den Die Phönikerinnen William Shakespeare: Macbeth (1800) Turandot (na Carlo Gozzi, 1801) Der Neffe als Onkel (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) Racine: Phèdre (1805) Denis Diderot: Jacques le fataliste et son maître, deelwies översett ünner de Titel: Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (1785)
Rutgeven Tietschriften Wirtembergisches Repertorium (1782–1783) Thalia (1784–1793) Die Horen (1795–1797) Musen-Almanach (1796–1800)
Op Plattdüütsch rutkamen Wilhelm Tell: Parodie in neun Bildern; free Schiller un ene Idee vun Robert Theen, översett vun Wilfried Dirks, Mahnke, Veern 1991.
Weblenken
Dat Leed vun de Klock, Schiller sien Das Lied von der Glocke op Plattdüütsch, op plattpartu.de Dei Düker Schiller siene Ballaad Der Taucher op Plattdüütsch, op plattpartu.de
Kategorie:Börger von Düütschland Kategorie:Mann Kategorie:Schriever Kategorie:Dichter Kategorie:Freemüerer Kategorie:Boren 1759 Kategorie:Storven 1805