Ooldsassisch (Egenbeteken Sahsisk or Sahsisc) is ene kuntinentaal westgermaansche Spraak un de öllste Form van dat Plattdüütsche. De Spraak höört de westgermaanschen Spraken to un is nah verwandt mit de ingväoonsche Spraken (Ooldfreesch un Ooldengelsch)Old Saxon language at Encyclopædia Britannica. Et gifft siet dat 8. Johrhunnert an schreven Borns in ooldsassiche Spraak. In dat 12. Johrhunnert is de Spraak denn suutje övergahn in dat Middelsassische.
Dat Ooldsassische was de Spraak van de Sassen, de dormols Nordwestwestdüütschland un de oostliken Nedderlannen leven.
Dat Ooldsassische harr domals ok noch temlich veel vun de starken Flexionen vun dat Germaansche, de later in middelsassische un plattdüütsche Tied all afslepen worrn sünd. De Grammatik van dat Ooldsassische was bannig wat anners, as de Grammatik van dat hüdige Plattdüütsch. De Nomen wuurn na fief Fäll, dree Antallen un dree Geslechter flekteert.
Spraakhistorie Dat Ooldsassische utwickel sik wohrschienlik in’n 5. Johrhunnert ut ingväoonsche Dialekten. Al in’ 5. Johrhunnert spleet sik de angelsassische Spraak van dat Ooldsassische af, as de Angeln un Jüten ut dat süüdlike Däänmark un Sassen na England trocken. Dat Angelsassische up de Brittschen Eilannen deed sik na dat Ooldengelsche ümmodeln. Nadem Karl de Grote de Sassen in’n Sassenkriegen ünnerkreeg un he elk un een döpen leet, geraad dat Ooldsassiche mehr un mehr ünner den Infloot van de hoogdüütschen Tungensläg. Van hier an gifft et denn ok schreven Borns in Ooldsassisch, de meesten Teksten hefft wat mit de Christianiseern van de Sassen to kriegen. In’n 12.Johrnunnert is dat Ooldsassiche denn heel suutje na dat Middelsassische övergahn un de starken Vokalennen sind afslepen worrn un veel van de ole germaansche Deklinatschoon un Konjugatschoon het en in’t late Middelöller vereenfackt.
Spraakrebeet duum|Koort van de oolden germaanschen Spraken Dat Spraakrebeet harr in’n Süüdwesten temlich desülven Grenzen as nu dat Neddersassische. De Grenz leep vun de Südersee na Süüdoosten an de Grenz vun Westfalen un Rhienland langs un is denn in de Ümgegend vun Olpe na Noordoosten afknickt un bet oosten vun’n Harz lopen. Dor wiekt dat ole Spraakrebeet denn dat eerste Maal vun de hüdige Spraakgrenz af. De Gegend vun Merseborg un Halle weer to de Tied noch Sassisch, nu höört se to Middeldüütschland. Naumborg un Leipzig liggt all beid knapp buten dat Spraakrebeet. Vun Halle leep de Grenz temlich liek na Noorden. De Gegend in’n Oosten vun Calbe, Meideborg un oosten de Elv weer to de Tied noch vun Slawen bewahnt. Ok dat Wendland hett to’n groten Deel nich to dat Spraakrebeet vun de Sassen höört. Vun de Elv bi Geesthacht leep de Spraakgrenz to de Slaven in en Bagen na Noordwesten un bi Kiel na de Oostsee ran. In’n Noorden weren groff Levensau un Eider de Spraakgrenz to de Dänen un in’n Westen to de Fresen. Ok Wusten, Wangerland, Oostfreesland un dat Grönningerland weren to de Tied noch freesch un nich Deel vun dat ooldsassische Spraakrebeet. Dat Westlauwersche Freesland is nu noch freesch. Bi Möppelt leep de Spraakgrenz wedder an de Südersee ran.
Verwandschop mit anneren Spraken Ehrdaag tell en dat Ooldsassische tohoop mit de Ooldnedderlandsch Spraak to dat Ooldnedderdüütsche. De Spraak is avers woll verwandt mit dat Freesche un dat Angelsassische. Dorümme warrt düsse Talen vandage as ingväoonsche Spraken or noordseegermaanschen Spraken tohoopfaat. Liekers is de Inordnen van dat Ooldsassiche wat stuur, denn de Spraak wiest noordseegermaansche Markmalen, avers ok hoogdüütsche un is ok kene riene ingväoonsche Spraak. To'n Bispill deed dat Ooldsassicche nich bi de grote Vokaalverschuven van dat Ingelsche un Freesche mit. Ok de Assibilatschoon van dat /k/ finnt sik in’n Ooldsassiche doll os in dat Anglo-Freesche. Dat is ok nich seggen of up de wenigen ooldsassischen Teksten, de dat noch gifft, Verlaat up is. To bedenken is bi disse Teksten vör allen, dat se nich unbedingt all vun Sassen schreven sünd. De Texten för de Christenmission sind to’n Deel woll van Franken un Baiern schreven. Bi annere Texten is dor vun uttogahn, dat se ut dat Latiensche översett sünd. De Texten wiest also nich unbedingt all dat typische Sassisch, so as dat van de Lüde to de Tied spraken worrn is.
Liekers lett dat as wenn dat Ooldsassische de Freeschen Spraken un dat Angelsassiche näger is as den Hoogdüütschen. Dorümme gifft dat vandage männje Spraakwetschoplers de seggen dat Ooldsassich utgangs ene ingväoonsche Spraak was un denn nach un nach ingväoonsche Markmalen verlöös, vanwegen de fränksche un hoogdüütsche Inwark, nadem de Franken dat Riek van de Sassen ünnerkregen.
Man dat kann ok angahn dat de Ooldsassische Spraak gans wat egenes was un keen ingväonsche noch düütsche Spraak is. Dat Ooldsassische kunn en gans egen Twieg van dat Westgermaansche ween. Dür Spraakkontakt mit dat Ingelsche un dat Freesche mag dat woll mööglik ween, dat de Sassen en Barg phontschen Markmalen övernöhm. Ok is de Morphologie van dat Ooldsassische wat sünnerlich un is nich düütsch noch anglo-freesch un kunn van ene egene Grundlaag afkamen. Steffen Krogh: Die Stellung des Altsächsischen im Rahmen der germanischen Sprachen, Göttingen, Vandenhoek & Ruprecht, 1996
Phonologie
Ooldsassisch sett sik van’t Ooldhoogdüütschen apart, vunwegen dat et nich bi den hoogdüütschen Konsantenschuven mit möök. Dat heest dat Ooldsassiche bewohr de Konsonanten p, t, k, de dat Ooldhoogdüütsche na Frikativeen un Affrikativen schööv. De oorgermaanschen Tweekläng ai un au ännerte dat Ooldsassiche na en langet ē un ō.
De Ooldsassiche is tohoop mit de freesschen Spraken, de enzige Taal de dat germaansche -j- na Konsonanten bewohr. To’n Bispill "heland". De Ümluud in’n Ooldsasisschen was nicht jümmers regelmatig. De Ümluud van de korten a kunn e ween or dat a bleev as et is. Dat finnt sik auk noch in’t Middelsasische, dor was to’n Bispill Komparativ van de Adjektiv krank krenker or kranker. In schreven Teksten is avers blot de Ümluud e markeert, de anneren Ümluden sind in Teksten nich kenntekent.
Konsonaten De Tabelle wiest de Konsonanten van dat Ooldsasische. Allophonen sünd in Klammern schreven un sünd nenne egene Phonemen. Labiaal Dentaal Alveolaar Post-alveolaar Palataal Velaar Glottaal Nasaal m n ŋ Plosivstl. p t kstl.b d ɡ Fricativstl. f θ s ʃ ç x hsth.|stl. v ð z ɣ Approximant l j w Rhotisch r
Meest alle Konasonanten kunn een gemineern. Dat gemineerte /v/ wurr en /bb/, wenn een /ɣ/ gemineer suur dor //gg// bi rut. De gemineerd /h/ was en /xx/. Os ok in anneren westgermaanschen Tungensläg wurrn de stimmlosen Spiranten /f/, /θ/ un /s/ stimmhebben an den Anfang van’r Silv, also [v] [ð] [z]. Man blot /f/ un /v/(ƀ schreven ) sünd in schreven Teksten verschillen schreven. /v/ geev dat ok in’r Midde van Wöör, dat utwickel sik van’e Oorgermaanschen [β], os en Allophoon van /b/. Dor hett sik in männigeen plattdüütschen Dialekt hüdigengags en /b/ van utwicklet, in anneren en bliff dat en /v/. [x] was en Allophoon van /h/ in woordfinalen Positschonen un vör /t/. /d/ spröök een an de Enne van Wöör /t/ ut. Dorümm spröök een word /wort/ ut. In de Genitivform avers /wordes/. /v/ wurr an’t Woordenne un vör Konsonanten, blot nich /d/.
Vokalen Dat Ooldsassische harr twälve Konsonanten, fief lange un sieven korte. Van jeden korten Luud, blaut nich de runnen Lüüd [ø] un [y], geev et ok enen langen Vokaal. Alle Vokalen, ok de langen, kunnt in noch betoonten Silven instohn. Dat geev den Ooldsassischen sienen starken unkräftigen Klang. Dat Middelsassische sleep denn in nich betoonten Silven de Vokalen af. In de Tabelle sünd all düsse Vokalen wiest.
+ Ooldsassiche Vokalen kort lang vörn achtern vörn achtern sluten middel apen
Lange Vokalen weern roor in unbetonten Silven. Se geev meesttieds blot in Komposita un wenn een Nasilven achter an peck. /u/ un /o/ modeln sik to enen Luud in de laten Ooldsassischen Teksten. Dorümme finnt wi andwordian ‚antwoorten‘ staats verwacht *andwurdian, ut Oorgermaansch *andawurdijan-.
Tweekläng
De oolden Tweekläng van’t Oorgermaansche, dat /ai/ un /au/ änner dat Ooldsassische na lange Vokalen. In’t Ooldhoogdüütsche utwickel düsse oorgermaanschen Tweekläng blot vör welken bestimmten Konsonanten to lange Vokalen. Dat Ooldsassische harr twee Tweekläng, de in’e Tabelle weist sind. De Diphtong /io/ her verschedene Varianten.
+ Ooldsassiche Tweekläng vörn opstiegen ( ) hööchd-harmoonsch affallen
Man finnt liekers de slaten Tweekläng /ei/ un /ou/ överlangs in teksten, as to’n Bispill in de Ooldsassische Genesis. Dor staiht düsse Tweekläng statts de Ooldssassischen /eː/ un /oː/; de sik van de de Oorgermaansch /ai/ un /au/ utwickel. Dat mag van de fränkschen or hoogdüütschen Inwark van af kamen.
Dat mit vörn opstiegen Tweeklang /io/ is en männigeen Tekst en auk krusen Kuddelmuddel. Wöör mit enen io in, staiht in’n Heliand faken mit ia or ie to Book schreven, vallicht dür den Inwark van anneren Dialekten. Dat lett as wenn ut all düssen verschillen Tweekläng, in’n Middelsassischen /eː/ wurr.
Dat geev wol ok de „langen“ Tweekläng |/oːu/, /aːu/ un /eːu/. Düsse Dubbelluden weern aver as twee Silven ankeken un nich as rechte Tweekläng.
Grammatik Kiek ok Ooldsassische Grammatik
Gans anners as dat Neddersassisch, as dat de Plattsnackers hüdigendags in Düütschland und de Nedderlannen bruukt, was dat Ooldsassische ene synthetische Spraak mit mänje Inflexionen. Dat het dat Ooldsassische mit de anneren ollen germaansche Spraken, as Angelsassisch, Ooldnedderlandsch or Oolddüütsch, gemeen.
Morphologie
Dat Ooldsassische bewohr veer Fäll van dat Oorgermaansche vullstännig : de Nominativ, de Akkusativ, de Genitiv un de Dativ. De Instrumentalis bruukt ok de gans oolden Teksten blot noch teemlig roor.
In dat Ooldsassiche geev et dree Geslechter (maskulin, feminin, un neutrum) un dree Antallen (Eentall, Tweetall un Mehrtall). De Tweetallformen weern blot för de eerst un twete Persoon bruukt.
Nomen
De Nomen van dat Ooldsassische weern stark flekteert un Suffixe wurrn achterhängt. Dat geev starke un swacke Nomen. Os dat Ooldsassische na dat Middeldassische över gung verswunnen de Ünnerscheden twüschen de Nomenklassen. As en Bispeel is hier dat Woord dag wiest, dat de Grupp van de starken Nomen tohöört. dag ‚Dag‘ m.FallEentallMehrtallNominativ dag dagosAkkusativ dag dagosGenitiv dages, -as dagōDativ dage, -a dagum, -un
Verben Anners os Ooldhoogdüütsch un Ooldnedderlandsch bewohr dat Ooldsassische nich de dree verscheden Verbanhängsel för den Mehrtall un behööld man blot dat Suffix -ad, wo dat -t van af kümmt wat vandage de meesten plattdüütschen Dialekten in’n Mehrtall bruukt. Düsse Verännern het dat Ooldsassische mit dat Ooldengelsche un dat Ooldfreessche gemeen. Os ok dat Ooldnedderlandsche harr dat Ooldsassische blot twee Gruppen van starken Verben un ene drüdde Grupp, de blot noch veer Verben in het: libbian, seggian, huggian un hebbian).
Düsse Tabelle wiest de dre swacken Verbgruppen un de sieven starken Gruppen: