mini|hochkant|Verbandsabzeichen der Zentralen Militärischen Dienststellen
Zentrale Militärische Dienststellen (ZMilDBw) waren militärische Dienststellen der Bundeswehr, die zentrale Aufgaben wahrnahmen und nicht zu einer der Teilstreitkräfte oder den Zentralen Sanitätsdienststellen gehörten. Bei der Aufstellung des militärischen Organisationsbereichs Streitkräftebasis im Oktober 2000 wurden sie in diesen eingegliedert. Die Bezeichnung wird nicht mehr verwandt.
Unterstellung Die zentralen militärischen Dienststellen unterstanden dem Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, der zeitweise auch die Zusatzbezeichnung Inspekteur der zentralen militärischen Dienststellen der BundeswehrEiner dieser Inspekteure war Vizeadmiral Hans Frank. führte. Er wurde in seiner Führungsverantwortung durch den Führungsstab der Streitkräfte unterstützt. Das Streitkräfteamt (anfangs Bundeswehramt) war als Höhere Kommandobehörde vorgesetzte Dienststelle für viele der zentralen militärischen Dienststellen. Andere unterstanden direkt dem Stellvertreter des Generalinspekteurs.
Wichtige zentrale militärische Dienststellen Folgende größere Dienststellen wurden beim Aufbau der Bundeswehr in den 1950er Jahren als zentrale militärische Dienststellen aufgestellt (heutige oder letzte Bezeichnung):
20px Zentrum Innere Führung 20px|internes Verbandsabzeichen Führungsakademie der Bundeswehr 20px|internes Verbandsabzeichen Logistikschule der Bundeswehr (Hamburg) 20px Bundessprachenamt (vormals Sprachenschule der Bundeswehr) 20px|internes Verbandsabzeichen Amt für Militärisches Geowesen 20px|internes Verbandsabzeichen Militärgeschichtliches Forschungsamt 20px|internes Verbandsabzeichen Logistikamt der Bundeswehr 20px Amt für Fernmelde- und Informationssysteme der Bundeswehr (vormals Fernmeldeamt der Bundeswehr) 20px Amt für den Militärischen Abschirmdienst
Einzelnachweise
Literatur