mini|hochkant|Franz Wacik (1910), Zeichnung von Josef Danilowatz

Franz Wacik (* 9. September 1883 in Wien; † 15. September 1938 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben Franz Wacik war zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn zunächst Schüler an der Malschule Strehblow, später studierte er an der Kunstgewerbeschule Wien bei Alfred Roller. An der Wiener Kunstakademie studierte er von 1902 bis 1908 Malerei bei Christian Griepenkerl, Franz Rumpler und Heinrich Lefler.

Insbesondere widmete sich Wacik der Buchillustration, vorwiegend im Kinder- und Jugendbuch. Er illustrierte meist in Farbe Werke von Hans Christian Andersen, Märchen der Brüder Grimm, Erzählungen von E. T. A. Hoffmann, Hugo von Hofmannsthal, Clemens Brentano, auch das Volksbuch von Till Eulenspiegel u. v. a. Für die Buchreihe Österreichs Ruhmeshalle übernahm er die Bände zu Franz Schubert und Franz Grillparzer, für die Wochenzeitschrift Die Muskete verfertigte er hunderte von Farbillustrationen, auch zur Zeitschrift Jugendrotkreuz trug er bei. Besonders ragen hervor seine Arbeiten für die ambitionierte Reihe Gerlach's Jugendbücherei, z. B. erneut mit Andersens Märchen und Illustrationen zu Bürgers Münchhausen. Wacik wurde 1929 mit dem Julius-Reich-Preis ausgezeichnet.

Illustrationen zu Andersens Märchen

Literatur Hans H. Hofstätter: Franz Wacik in Jugendstil – Graphik und Druckkunst. RVG – Rheingauer Verlagsgesellschaft mbH, Eltville; Salzburg 1987; ISBN 3-88102-062-4, S. 245.

E.T.A. Hoffmann: Die Serapionsbrüder. Carl Stephenson Verlag, Wien 1923.

Weblinks

Kategorie:Maler der Moderne Kategorie:Grafiker (Österreich) Kategorie:Märchenillustrator Kategorie:Person (Wien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1938 Kategorie:Mann