mini|Christoph Letkowski (2012) Christoph Letkowski (* 16. Juni 1982 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker.
Leben Ausbildung und Theater Letkowski wuchs in Groß Börnecke auf. Nach dem Abitur am Gymnasium Egeln leistete er seinen Wehrdienst ab. Anschließend absolvierte er von 2002 bis 2006 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in LeipzigChristoph Letkowski bei castupload.com, abgerufen am 12. September 2021.
2004 spielte er in einer Theaterproduktion seiner Hochschule die Rolle des John Fryer in einer Bühnenfassung über die Ereignisse der Meuterei auf der Bounty. Das Hauptstudium absolvierte er von 2004 bis 2006 am dem Theater Chemnitz angegliederten Schauspielstudio der Leipziger Hochschule, wo er bei weiteren Theateraufführungen mitwirkte. Er trat unter anderem 2004 in einer Bühnenfassung des Kinofilms Sonnenallee auf, er spielte 2005 den Sacco in Schillers Die Verschwörung des Fiesco zu Genua und den Bergetto in Schade, dass sie eine Hure ist von John Ford. Mit dieser Produktion gastierte das Chemnitzer Studio 2005 auch beim Theatertreffen Deutschsprachiger Schauspielstudierender in Frankfurt am Main.Die „Hure“ beim Theatertreffen Deutschsprachiger Schauspielstudierender 2005 (PDF; 64 kB) Homepage der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“
Von 2006 bis 2008 hatte Letkowski ein Festengagement als Theaterschauspieler am GRIPS Theater in Berlin. Dort trat er unter anderem in dem Musical Linie 1 auf.Linie 1 80er-Fassung revisited Programmdetails und Kritiken, Homepage Musicalzentrale Außerdem spielte er dort den Sven in dem Stück Eins auf die Fresse von Rainer Hachfeld, den John in Schöne neue Welt, einem Musical von Volker Ludwig und Achim Gieseler nach dem gleichnamigen Roman von Aldous Huxley, und den Rico in dem Theaterstück Cengiz & Locke nach dem Roman von Zoran Drvenkar. Homepage GRIPS Theater Letkowskis Darstellung des John in Schöne neue Welt, die er mit Intensität und Körperlichkeit ausstattete, wurde von der Kritik mehrfach positiv erwähnt. Pressestimmen und Kritiken, Homepage GRIPS Theater
Von 2008 bis 2017 war Letkowski Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin. Dort spielte er unter anderem in den Produktionen Der Mann mit dem goldenen Gebiss von Nelson Rodrigues, Die Maßnahme von Bertolt Brecht und Mauser von Heiner Müller. Christoph Letkowski auf der Homepage der Volksbühne Berlin Außerdem wirkte er in Frank Castorfs Inszenierung von Fuck Off, Amerika nach Motiven von Eduard Limonow mit.What the fuck is Dramaturgie? nachtkritik.de; 29. Februar 2008 2009 war er in Vögel ohne Grenzen zu sehen, einer Produktion nach der Komödie Die Vögel von Aristophanes in der Regie von Jérôme Savary.Im Komödien-Gulag Kritik vom 27. Mai 2009 Im März/April 2010 übernahm Letkowski, in der letzten Regiearbeit von Werner Schroeter, an der Volksbühne die Rolle des Emigrantensohnes Fak in dem Theaterstück Quai West von Bernard-Marie Koltès.„Quai West“ plätschert so dahin Berliner Morgenpost, 11. März 2010Bedeutungsschatten vor einer Mauer aus Dunkelheit Nachtkritik.de Ab Juni 2011 spielte Letkowski, in einer Inszenierung von Herbert Fritsch, die Rolle des Rechtsanwaltes Dr. Fritz Gerlach in dem Schwank Die (s)panische Fliege von Franz Arnold und Ernst Bach.Die (s)panische Fliege. Aufführungskritik Letkowski trat bis zum Sommer 2017 in dieser Rolle regelmäßig an der Berliner Volksbühne auf.Volksbühne dient als Schauplatz für den Song „Mein Ende“. In: Berliner Morgenpost vom 9. August 2017. Abgerufen am 10. Oktober 2017.
Film und Fernsehen mini|Christoph Letkowski (2014) mini|Vedat Erincin, Pegah Ferydoni und Christoph Letkowski (2015) Ab 2006 war Letkowski regelmäßig auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Für einige Folgen spielte er 2008 kurzzeitig auch in der RTL-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten. 2008 spielte er in Gregor Schnitzlers Katastrophenfilm Die Hitzewelle – Keiner kann entkommen den Unterstützer der Hydrologin Dr. Martina Fechner, die einen Wassermangel prophezeit und den Autonomen Mitch in dem Film Chaostage – We Are Punks! von Tarek Ehlail. In Marc Rensings 2009 fertiggestelltem Debütfilm Parkour verkörperte Letkowski die Hauptfigur Richie, einen jungen Gerüstbauer, der bei der Sportart Parkour große Herausforderungen meistert, aber in der Beziehung zu seiner Freundin an seiner Eifersucht scheitert.Richy dreht durch Potsdamer Neueste Nachrichten, 29. Oktober 2009 In der ARD-Märchenverfilmung Das blaue Licht verkörperte er 2010 die männliche Hauptrolle des um seinen Sold betrogenen Soldaten Jakob, der schließlich die Königstochter ehelicht. 2012 spielte er in der ZDF-Märchenverfilmung Die Schöne und das Biest den Ritter Bertolt, der um die Gunst der schönen Wirtstochter Elsa wirbt. Im Januar 2012 war er in dem Fernsehfilm Die lange Welle hinterm Kiel an der Seite von Christiane Hörbiger zu sehen. Er spielte Sigi Klein, einen Studenten der Geschichte und Philosophie, der seine Großtante Margarethe Kämmerer auf einer Kreuzfahrt begleitet.
In der Tatort-Folge Die Ballade von Cenk und Valerie war im Mai 2012 im Ersten als junger Banker Andreas Dobler zu sehen; er verkörperte einen skrupellosen Trader. 2012 übernahm eine Hauptrolle in dem italienischen Kinofilm Diaz – Don’t Clean Up This Blood zu sehen. Unter der Regie von Daniele Vicari spielte er die Rolle des Studenten Rudy. Seit Januar 2013 gehört Letkowski zum Ermittler-Team der ZDF-Krimireihe Nachtschicht. Er verkörpert den frisch von der Hochschule kommenden Jung-Kommissar Yannick Kruse.
2012 stand Letkowski für die Verfilmung des Romans Feuchtgebiete vor der Kamera und spielte dort die männliche Hauptrolle, den Krankenpfleger Robin. in: Märkische Oderzeitung vom 19. November 2012 Sein komödiantisches Talent konnte er in der Filmkomödie 300 Worte Deutsch (2015) als Marc Rehmann, der Neffe des Leiters der Kölner Ausländerbehörde, zeigen.
In dem Tatort-Film Brüder (Erstausstrahlung: Februar 2014) verkörperte er die „vielschichtige“ Rolle des psychisch angeknacksten Streifenpolizisten David Förster. Interview mit Christoph Letkowski. Pressemappe zum Tatort: Brüder. Abgerufen am 25. Februar 2014. Promipool.de vom 24. Februar 2014 In der ZDF-Filmreihe Blochin – Die Lebenden und die Toten verkörperte Letkowski ab September 2015 in einer durchgehenden Rolle den jungen Polizeiermittler Yorik Geier. Die Rolle des Polizeiermittlers Yorik Geier nahm Letkowski später für den abschließenden Film der Blochin-Miniserie, der im August 2019 im ZDF unter dem Titel Blochin – Die Lebenden und die Toten erstausgestrahlt wurde, nochmals auf.„Blochin - Die Lebenden und die Toten“: Für immer im Fegefeuer. TV-Kritik. In: Frankfurter Rundschau vom 30. Juli 2019. Abgerufen am 25. April 2020. Im März 2016 war Letkowski im Tatort – Zorn Gottes, dem ersten Hamburger „Tatort“ des neuen Ermittler-Duos Falke und Grosz, in einer Hauptrolle als Flughafenmitarbeiter und Schleuser Roman Kovac zu sehen.DIE TATORT-GEHEIMWAFFE: Kommt „Rocky“ Christoph Letkowski als Polizist zurück?. In: BILD vom 21. März 2016. Abgerufen am 25. April 2020.
In dem Kinofilm Die Reste meines Lebens, der im Januar 2017 seine Premiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken hatte und im Mai 2017 in die deutschen Kinos kam, spielte Letkowski, an der Seite von Luise Heyer, die männliche Hauptrolle. Er verkörpert Schimon, der sich zwei Wochen nach dem tragischen Tod seiner schwangeren Frau Hals über Kopf in eine neue Frau verliebt.. Offizielle Internetpräsenz Filmfestival Max Ophüls Preis. Abgerufen am 26. Januar 2017 In der deutsch-österreichisch-tschechischen Fernsehproduktion Die Ketzerbraut (Erstausstrahlung: Februar 2017) hatte Letkowski ebenfalls die männliche Hauptrolle als Maler Ernst Rickinger, ein Anhänger Luthers, der sich beim Aktzeichnen in seine Jugendfreundin verliebt.Darum geht's in „Die Ketzerbraut“. Hintergrundinformationen. Offizielle Internetpräsenz Goldene Kamera vom 12. Februar 2017. Abgerufen am 10. Oktober 2017. In der romantischen Filmkomödie Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner (Kinostart: Juli 2017), mit Jessica Schwarz in der Hauptrolle, verkörperte Letkowski den „sensiblen“, „unangepassten“ Künstler Mathias Lenzen, in den sich die weibliche Hauptfigur Kati verliebt.. Offizielle Internetpräsenz Neue Filmproduktion tv GmbH. Abgerufen am 10. Oktober 2017."Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner": Welchen Mann nehm' ich?. Filmkritik. rp-online vom 13. Juli 2017. Abgerufen am 10. Oktober 2017. In dem Kinofilm Die Vierhändige (2017), der beim Filmfest München für den „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ nominiert wurde und Ende November 2017 in den deutschen Kinos anlief, spielte Letkowski die männliche Hauptrolle.Christoph Letkowski über seine Rolle in DIE VIERHÄNDIGE. In: Ajouré vom 21. November 2017. Abgerufen am 1. Dezember 2017. Letkowski spielte außerdem in dem Kurzfilm You’re welcome der Schweizer Regisseurin und Drehbuchautorin Rebecca Panian, der seine Premiere im September 2017 auf dem „Encounters Festiva“l in Bristol (UK) hatte.. Produktionsdetails. Abgerufen am 20. März 2018. Die Filme Die Reste meines Lebens und You’re welcome erhielten mehrere Preise beim „South Film and Arts Academy Festival“ (STAAF) in Rancagua (Chile); Letkowski wurde für seine Rolle in Die Reste meines Lebens als „Best Lead Actor“ (Bester Hauptdarsteller) ausgezeichnet.Winners: March 2018. Abgerufen am 20. März 2018.
In der von Sherry Hormann inszenierten TV-Tragikomödie Wir lieben das Leben, die im April 2018 im ZDF erstausgestrahlt wurde, spielte Letkowski eine der Nebenrollen; er war der Alten- und Krankenpfleger Siggi.Wir lieben das Leben. Pressemappe des ZDF. Abgerufen am 26. April 2018. In dem ZDF-Fernsehfilm Lotte Jäger und die Tote im Dorf, der im September 2018 erstausgestrahlt wurde, verkörperte Letkowski einen der Tatverdächtigen, den charmanten Florian Grasso, einen früheren Fußballspieler und nunmehr Inhaber einer Flugschule, der mit der Sonderermittlerin Jäger (Silke Bodenbender) zu flirten versucht.Zweiter Fall der Krimi-Reihe: Lotte Jäger: Zwischen Wahn und Wirklichkeit. TV-Kritik bei Prisma.de. Abgerufen am 4. September 2018. In der im September/Oktober 2018 auf Das Erste erstausgestrahlten TV-Serie Die Heiland – Wir sind Anwalt spielte Letkowski eine der Serienhauptrollen, den ehrgeizigen und „schillernden“ Rechtsanwalt Max Baerfeld.. Rollenprofil auf Das Erste. Abgerufen am 19. September 2018. In der 5. Staffel der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei (Erstausstrahlung ab Oktober 2018) hatte Letkowski eine Episodenhauptrolle; er verkörperte Daniel Krause, den unter Mordverdacht stehenden Betreiber einer etablierten Frankfurter Äppelwoiwirtschaft.. Handlung und Besetzung auf ZDF.de. Abgerufen am 19. Oktober 2018.