Beim Light of Truth Award handelt es sich um einen Preis, der von der International Campaign for Tibet (ICT), die sich seit der gewaltsamen Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China 1950 für die Rechte der tibetischstämmigen Bevölkerung einsetzt, vergeben wird.

Vergabe Bei dem Preis handelt es sich um eine einfache tibetische Butterlampe. Sie symbolisiert ein außergewöhnliches Licht, welches jeder der Preisträger nach Tibet getragen hat. Die ICT stiftet den Light of Truth Award an Personen und Organisationen, die wesentliche Beiträge geleistet haben für die öffentliche Aufarbeitung sowie den Kampf für die Menschenrechte und demokratischen Freiheiten des tibetischen Volkes. Der Light of Truth Award stellt den ehrenvollsten Preis der tibetischen Exilbewegung dar und wird auf Wunsch des ICT jährlich durch den Dalai Lama überreicht.

Preisträger (Auswahl) 1995: Abraham Michael Rosenthal 1996: Richard Gere, Lavinia Currier und Michael Currier 1997: Charlie Rose und Claiborne Pell 1998: Martin Scorsese und Melissa Mathison 1999: Hugh Edward Richardson und Danielle Mitterrand 2000: Richard C. Blum 2001: Das Volk Indiens, empfangen durch Ramaswamy Venkataraman 2002: Heinrich Harrer und Petra Kelly (posthum) 2003: Benjamin A. Gilman, Michele Bohana und Robert Thurman 2004: Otto Graf Lambsdorff, Irmtraut Wäger und Václav Havel 2005: Elie Wiesel, Carl Gershman und Lowell Thomas junior 2006: Hergé Foundation und Desmond Tutu 2009: Julia Taft und Wang Lixiong 2011: George Patterson 2013: Robert Ford, International Commission of Jurists, Sigrid Joss-Arnd, Christian Schwarz-Schilling, Theo van Boven, Dalai Lama website, 14. April 2013.

Einzelnachweise

Weblinks

Beschreibung des Light of Truth Award (englisch) International Campaign for Tibet e. V. (deutsch)

Kategorie:Menschenrechtspreis Kategorie:Tibet