thumb|Für 1000 kV ausgelegte Leitung bei Iwaki Die Drehstromleitung Kita-Iwaki ist eine zweikreisige Stromleitung für Dreiphasenwechselstrom in Japan. Sie wurde 1999 errichtet und verläuft vom Schaltwerk Süd-Iwaki (, Minami-Iwaki kaiheisho; ) bei Tamura zum Umspannwerk Ost-Yamanashi (, Higashi-Yamanashi handensho; ) bei Ōtsuki. Die Hochspannungsleitung wird gegenwärtig mit einer elektrischen Spannung von 500 kV betrieben, kann aber in Zukunft ohne größere Umbauten auf 1,1 MV umgestellt werden.

mini|Abstandshalter mit Leiterseilen im Schnitt, Durchmesser ca. 1 m Als Leiter kommen Bündelleiter mit je acht Einzelleitern und 31,5 Millimetern Durchmesser zum Einsatz. Die Leitung ist für einen maximalen Strom von 4 kA ausgelegt. Sie ist auf im Durchschnitt 108 Meter hohen Masten mit je drei Traversen verlegt; die Spannweiten dieser Traversen betragen 33, 32 und 31 Meter (untere, mittlere und obere).

Es gibt zwei derartige Trassen: die erste 190 km lange Trasse beginnt beim Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa und verläuft über die Hauptleitung West-Gunma (, Nishi-Gunma kansen) vom Schaltwerk West-Gunma (, Nishi-Gunma kaiheisho; ) bei Nakanojō zum Umspannwerk Ost-Yamanashi. Sie wurde 1993 erbaut. Die zweite, 1999 errichtete Trasse mit einer Länge von 240 Kilometern besteht aus der Hauptleitung Ost-Gunma (, Higashi-Gunma kansen) vom Umspannwerk West-Gunma zum Umspannwerk Ost-Gunma (, Higashi-Gunma hendensho; ) bei Kiryū und der Hauptleitung Süd-Iwaki (, Minami-Iwaki kansen) von West-Gunma zum Schaltwerk Süd-Iwaki. Dabei passiert sie auch das Schaltwerk Shin-Imaichi (, Shin-Imaichi kaiheisho; ) bei Nikkō, das aber über keine Verbindung zu dieser Leitung verfügt.

Weblinks L.-R. Jänicke, A. Luxa, K. Schilling: Siemens Energy Sector – UHV AC Entwicklung über 1100 kV. (PDF; 1,6 MB)

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