Der Deutsche Marketing-Preis ist eine Auszeichnung des Deutschen Marketing-Verbandes (DMV, früherer Name: Deutsche Marketing-Vereinigung). Er wird seit 1973 im Rahmen des vom DMV veranstalteten Deutschen Marketing-Tages jährlich an ein Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel oder Dienstleistung verliehen.

Der DMV ist ein Berufsverband von Führungskräften aus dem Bereich des Marketings und die Dachorganisation von 66 „Marketing-Clubs“ mit zusammen 14.000 Mitgliedern. Außer dem Deutschen Marketing-Preis vergibt der DMV weitere Preise: den DMV-Wissenschaftspreis, den Selly Award und den Marken-Award.

Inzwischen vergeben auch einzelne Marketing-Clubs regionale Marketing-Preise, beispielsweise in Frankfurt oder – erstmals im Jahr 2011 – in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Kriterien Voraussetzung für die Vergabe ist, dass der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens „nachvollziehbar“ durch ein „integriertes Marketingkonzept“ für das gesamte Unternehmen oder bestimmte Marken bzw. Markenprodukte begründet wurde. Das Konzept muss außerdem „beispielhaft für eine konsequente Marktorientierung sein“, „einen Bezug zum Standort Deutschland haben“ und „darf nicht im Widerspruch zu dem ethisch-gesellschaftlichen Selbstverständnis des Deutschen Marketing-Verbandes stehen“.

Preisträger Die Preisträger sind:Deutscher Marketing-Verband: (abgerufen am 9. Mai 2011) 1973: Klaus Esser KG 1974: fz Frischdienst-Zentrale 1975: Pfanni 1976: Falke 1977: Daimler-Benz 1978: Nixdorf Computer 1979: IKEA Deutschland 1980: ERCO Leuchten 1981: Beiersdorf 1982: Otto-Versand 1983: Andreas Stihl 1984: Schott Glaswerke 1985: Adidas 1986: Hussel 1987: Schleswig-Holstein Musik Festival 1988: BMW 1989: Würth 1990: AEG Hausgeräte 1991: Henkel 1992: Wilkhahn 1993: Junghans Uhren 1994: Suchard Tobler (Kraft-Jacobs-Suchard/Milka) 1995: Obi 1996: Grohe 1997: Kärcher 1998: SmithKline Beecham 1999: Volkswagen 2000: Miele 2001: Red Bull 2002: Loewe 2003: Zeitungsgruppe Bild 2004: Porsche 2005: Tchibo 2006: Hugo Boss 2007: Bosch Power Tools 2008: Lufthansa 2009: Schwarzkopf 2010: Deutsche Telekom 2011: Schüco 2012: Zalando 2013: Lindt & Sprüngli 2014: ImmobilienScout24 2016: Mymuesli 2017: Vorwerk (Thermomix) 2018: Kärcher 2019: Katjes 2020: ABOUT YOU 2021: Hello Fresh 2022: BioNTech 2023: Strauss 2024: IKEA

Literatur Ulrich Clef: Die Ausgezeichneten. Die Unternehmenskarrieren der 30 Deutschen Marketing-Preisträger. Clef Creative Communications, 2003, ISBN 3933092051.

Weblinks Webseite zum Deutschen Marketing-Preis

Einzelnachweise

Kategorie:Marketing (Deutschland) Kategorie:Wirtschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Erstverleihung 1973