Armida ist ein Opernsujet, das besonders im 18. und frühen 19. Jahrhundert beliebt war.
Die auf dem 1575 entstandenen Epos La Gerusalemme liberata (dt. Das befreite Jerusalem) von Torquato Tasso beruhende Geschichte um die Zauberin Armida, die durch ihre magischen Kräfte den Kreuzritter Rinaldo auf ihrer Insel gefangenhält, regte in zahlreichen Versionen die Fantasie von Komponisten an, darunter: Jean-Baptiste Lully: Armide, 1686 Georg Friedrich Händel: Rinaldo, 1710/11 Carl Heinrich Graun: Armida, 1751 Niccolò Jommelli: Armida abbandonata, 1770 Antonio Salieri: Armida, 1771 Johann Gottlieb Naumann: Armida, 1773 Christoph Willibald Gluck: Armide, 1777 Domenico Cimarosa: L’Armida immaginaria, 1777 Joseph Haydn: Armida, 1783 Vincenzo Righini: La Gerusalemme liberata ossia Armida al campo de Franchi und La Selva incantata, 1803 Gioachino Rossini: Armida, 1817 Antonín Dvořák: Armida, 1902/03
Oper als Namensgeber Ein am 24. August 1903 entdeckter Asteroid, (514) Armida, wurde nach der Titelfigur von Glucks Oper benannt.
Das 2006 gegründete Armida Quartett hat sich nach Haydns Oper benannt.
Literatur Peter von Matt: Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist. Dtv, München 2008, ISBN 978-3-423-34485-2, S. 240ff.
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Einzelnachweise
Kategorie:Opernstoff Kategorie:Werk nach Torquato Tasso