mini|hochkant|Margarita Terechowa, 2003 Margarita Borissowna Terechowa (; * 25. August 1942 in Turinsk, Oblast Swerdlowsk) ist eine russische Schauspielerin.

Leben

Terechowa studierte zunächst von 1959 bis 1961 an der Taschkenter Universität. Danach bewarb sie sich am WGIK in Moskau, wurde aber abgelehnt.http://www.mossoveta.ru/truppa/actors/terexova/11165/ Stattdessen studierte sie Schauspiel bei Juri Sawadski am Studio des Mossowjet-Theaters () und gehört seit 1964 dem Ensemble dieser Bühne an. Bereits während ihres Studiums spielte sie 1964 die Cleopatra in George Bernard Shaws Cäsar und Cleopatra. Zu ihren zahlreichen späteren Theaterrollen gehörten die Gertrud in Shakespeares Hamlet und die Marie in der Dramatisierung von Heinrich Bölls Ansichten eines Clowns (1968).

Bereits 1965 spielte sie ihre erste Kinorolle in Frunse Dowlatjans Sdrawstwui, eto ja! () Es folgten Hauptrollen in Filmen von Regisseuren wie Andrei Smirnow (Belorussischer Bahnhof, 1970) und Ilja Awerbach (Monolog, 1972) sowie eine vielbeachtete Doppelrolle in Andrei Tarkowskis Der Spiegel (1975). Hinzu kamen Arbeiten in internationalen Koproduktionen wie George Cukors Der blaue Vogel (1976) und Konrad Wolfs Mama, ich lebe (1977).

Populär war sie in der Sowjetunion auch durch ihre Rollen im Fernsehen, darunter die Mascha in Mein Leben (1972) nach Anton Tschechow, die Gräfin Diana in Der Hund im Heu (1977) und die Milady de Winter in D’Artagnan und die drei Musketiere (1978).

Als Regisseurin inszenierte sie am Mossowjet-Theater Lorcas Sobald fünf Jahre vergehen und Alexander Ostrowskis Die schuldlos Schuldigen (). 2005 führte sie bei einer Verfilmung von Tschechows Die Möwe () Regie.

Für ihre Hauptrolle in dem estnischen Film Ainult hulludele ehk Halastajaõde erhielt Terechowa Darstellerpreise auf den Filmfestivals von Sanremo (1991), Rouen (1992) und Brügge (1993). 1976 wurde sie als Verdiente Künstlerin der RSFSR, 1996 als Volkskünstlerin der Russischen Föderation ausgezeichnet.

Filmographie

1965: / – Regie: Frunse Dowlatjan 1970: Belorussischer Bahnhof () – Regie: Andrei Smirnow 1972: Monolog () – Regie: Ilja Awerbach 1975: Der Spiegel () – Regie: Andrei Tarkowski 1975: Rikki Tikki Tavi () – Regie: Alexander Sguridi & Nana Kldijaschwili 1975: Brillanten für die Diktatur des Proletariats () – Regie: Grigori Kromanow 1976: Der blaue Vogel () – Regie: George Cukor 1976: Vertrauen () – Regie: Wiktor Tregubowitsch & Edvin Laine 1976: Wenn die Berge locken () – Regie: Wadim Michailow 1977: Mama, ich lebe – Regie: Konrad Wolf 1980: Santa Esperanza () – Regie: Sebastián Alarcón 1986: Die ursprüngliche Rus () – Regie: Gennadi Wassiljew 1988: Der Dissident () – Regie: Valeriu Jereghi 1989: Es – Von Zaren und Monstern () – Regie: Sergei Owtscharow 1990: Ainult hulludele ehk Halastajaõde – Regie: Arvo Iho 1994: Die verbotene Frucht () – Regie: Krassimir Krumow 2005: – Regie: Margarita Terechowa

Fernsehen:

1972: Mein Leben () – Regie: Grigori Nikulin & Wiktor Sokolow 1977: Der Hund im Heu () – Regie: Jan Frid 1978: Kinder sind Kinder () – Regie: Ajan Schachmalijewa 1978: D’Artagnan und die drei Musketiere () – Regie: Georgi Jungwald-Chilkewitsch

Weblinks

Margarita Terechowa bei kino-teatr.ru (russisch) Profil beim Theater des Mossowjet (russisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Volkskünstler Russlands Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Frau