mini|Carolin Conrad Carolin Conrad (* 1976 in Ulm) ist eine deutsche Theaterschauspielerin.

Ausbildung Carolin Conrad verbrachte ihre Gymnasialzeit in Göttingen und München. Ihre Theaterleidenschaft wurde wahrscheinlich am stärksten durch ihren Großvater Eberhard Müller-Elmau in ihrer Göttinger Zeit angeregt. Nach dem Abitur (München 1996) absolvierte sie von 1996 bis 2000 ein vierjähriges Studium an der Folkwang Hochschule Essen., abgerufen am 12. März 2023 Nach ihrer Schauspiel-Ausbildung begann sie ein Engagement am Stadttheater Heidelberg gepaart mit Gastrollen am Nationaltheater Weimar. Mit der Spielzeit 2003/04 trat sie ein mehrjähriges Engagement am Schauspielhaus Leipzig an. Ab der Spielzeit 2008/09 war sie am Schauspielhaus Zürich engagiert. Seit 2019 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München.Carolin Conrad beim Residenztheater München, abgerufen am 12. März 2023

Sie ist mit dem Schauspieler Aurel Manthei verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Theater Sie verkörperte bisher Rollen im Rahmen ihrer Ensemble-Tätigkeiten am Stadttheater Heidelberg, am Schauspiel Leipzig, am Schauspielhaus Zürich und am Bayerischen Staatsschauspiel/Residenztheater. Daneben spielte sie als Gast bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Schauspiel Köln, am Nationaltheater Weimar und am Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

Theaterrollen (Auswahl) Ruhrfestspiele Recklinghausen 1999: William Shakespeare: Die lustigen Weiber von Windsor, Rolle: Anne Page. Inszenierung: N.N.

Theater Heidelberg 2000/01: Friedrich Schiller: Die Räuber, Rolle: Amalia. Inszenierung: Wolfgang Maria Bauer 2000/01: Frank Wedekind: Frühlings Erwachen, Rolle: Wendla. Inszenierung: Jule Ronstedt 2001/02: Scott Fitzgerald: Der große Gatsby, Rolle: Daisy. Inszenierung: Alexander Kubelka 2001/02: Jean-Paul Sartre: Die schmutzigen Hände, Rolle: Olga. Inszenierung: Jasper Brandis 2002/03: Ödön von Horvath: Glaube Liebe Hoffnung, Rolle: Elisabeth. Inszenierung: Wolfgang Maria Bauer

Schauspiel Leipzig 2002/03: Anton Tschechow: Drei Schwestern, Rolle: Natascha. Inszenierung: Antoine Uitdehaag 2003/04: William Shakespeare: Troilus und Cressida, Rolle: Cressida. Inszenierung: Wolfgang Engel 2003/04: Sarah Kane: Gier, Rolle: Person C. Inszenierung: Boris von Poser 2004/05: August Strindberg: Ein Traumspiel, Rolle: Agnes. Inszenierung: Markus Dietz 2004/05: Gotthold Ephraim Lessing: Miß Sara Sampson, Rolle: Sara. Inszenierung: Karin Henkel 2004/05: Ludwig Tieck: Blaubart. Rolle: Agnes. Inszenierung: Boris von Poser 2005/06: Gerhart Hauptmann: Die Ratten, Rolle: Pauline Piperkacka. Inszenierung: Karin Henkel 2005/06: Franz Grillparzer: Medea, Rolle: Medea. Inszenierung. Robert Schuster 2006/07: Carl Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick. Verschiedene Rollen. Inszenierung: Tilman Gersch 2006/07: Aischylos: Orestie. Fassung und Übersetzung: Peter Stein. Rollen: Kassandra, Elektra, Athene. Inszenierung: Wolfgang Engel 2006/07: Clemens Meyer: Als wir träumten, Rolle: Rico. Inszenierung: Armin Petras 2007/08: William Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig, Rolle: Jessica. Inszenierung: Wolfgang Engel

Schauspielhaus Zürich 2009/10: Friedrich Schiller: Maria Stuart, Rolle: Elisabeth von England. Inszenierung: Barbara Frey 2009/10: Euripides: Alkestis, Rolle: Alkestis. Inszenierung: Karin Henkel 2009/10: Lukas Bärfuss: Malaga, Rolle: Vera. Inszenierung: Barbara Frey 2010/11: Katharina Schlender nach den Brüdern Grimm: Dornröschen oder das Märchen vom Erwachen, Rolle: Böse Fee. Inszenierung: Philippe Besson 2010/11: William Shakespeare: Viel Lärm um nichts, Rolle: Beatrice. Inszenierung: Karin Henkel 2010/11: Eugène Labiche: Die Affäre Rue de Lourcine, Rolle: Norine. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2011/12: René Pollesch: Fahrende Frauen. Rolle: Schauspieler. Inszenierung: René Pollesch 2012/13: Bertolt Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Rolle: Maklerin Slift. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2012/13: Aischylos / Sophokles / Euripides / Hugo von Hofmannsthal: Elektra, Rolle: Elektra. Inszenierung: Karin Henkel 2013/14: Carlo Goldoni: Der Diener zweier Herren, Rolle: Beatrice Rasponi. Inszenierung: Barbara Frey

Residenztheater München 2020: Medea (als Medea). Nach Euripides. Inszenierung: Karin Henkel 2021: Agnes Bernauer (als Herma Werdenfels/Tochter/Anna). Von Franz Xaver Kroetz. Inszenierung: Nora Schlocker 2021: Die Träume der Abwesenden (als Dory, Mutter von Isaac). Von Judith Herzberg. Inszenierung: Stephan Kimmig 2021: Der Kreis um die Sonne (als Frau). Von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Nora Schlocker 2022: Der Schiffbruch der Fregatte Medusa (div. Rollen). Von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard. Inszenierung: Alexander Eisenach 2023: Spitzenreiterinnen (Ensemble). Nach dem Roman von Jovana Reisinger. Inszenierung: Yana Eva Thönnes 2023: Die Fliegen (als Klytämnestra). Nach Jean-Paul Sartre mit einem Prolog und Epilog von Thomas Köck. Inszenierung: Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2023: Götz von Berlichingen (als Maria, seine Schwester). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Alexander Eisenach 2024: Das Schloss. Nach Franz Kafka. Inszenierung: Karin Henkel 2024: Die Ärztin (als Rebecca Roberts). Von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Miloš Lolić 2025: Das Gelobte Land (als Journalistin). Von Asiimwe Deborah Kawe, Inszenierung: Jakab Tarnóczi 2025: Der Untertan (als Alter Buck). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach 2026: Automatenbüfett (als Frau Adam). Von Anna Gmeyner. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach

Hörbücher Tom Sawyers Abenteuer Berühmte Theater-Monologe Mein Leben als Spam von Hans Christoph Böhringer. Rolle: Mutter von Miriam. Komposition: Friedrich Byusa Blam, Regie: Pauline Seiberlich, BR 2024

Filmografie 2007: Die Frau vom Checkpoint Charlie (Fernsehfilm) 2008: Die Gustloff (Fernsehfilm) 2021: Die Chefin: Frage der Moral (Fernsehserie, eine Folge) 2023: Tatort: Hackl (Fernsehreihe) 2023: Dead Girls Dancing 2024: München Mord: A saisonale G’schicht (Fernsehreihe) 2026: Damen (Fernsehfilm)

Weblinks

Hörbücher von Carolin Conrad bei vorleser.net (Biografie Schauspielhaus Zürich)

Einzelnachweise

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