Walkmühle (fränkisch: WalkmilE. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 192.) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Walkmühle liegt in der Gemarkung Schalkhausen.

Geografie Die Einöde liegt am Onolzbach. Etwas weiter südlich mündet der Pfaffengraben als rechter Zufluss in den Onolzbach. Ein Anliegerweg führt 0,6 km weiter südlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße 0,3 km westlich von Neudorf.

Geschichte Die Walkmühle wurde 1762 neu erbaut. Sie gehörte zur Realgemeinde Neudorf. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Walkmühle die Hausnummer 19 des Ortes Neudorf.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 890.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 80. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1008f.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Walkmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schalkhausen und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Schalkhausen zugeordnet.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961. Diese wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Ansbach eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 8 6 8 4 7 5 7 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Schalkhausen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung in der kreisfreien Stadt Ansbach Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren