Sijāmak, auch Siamak (, ) ist in der iranischen Mythologie der Sohn von Gajumarth, nach dem persischen Epos Schahname, der Sohn des ersten Menschen. Der Name bedeutet geht zurück auf persisch siāh ‚schwarz‘, moo ‚Haar‘ und das Suffix -ak ‚geliebt‘. Friedrich Rückert übertrug den Namen mit Sijamek.Friedrich Rückert: Firdosi's Königsbuch (Schahname) Sage I-XIII. 1890. Nachdruck: epubli GmbH, Berlin, 2010.

Ferdosis Epos Schahname beginnt mit der Geschichte von Gajumarth, dem ersten König unter den Menschen. Ihm wurde ein Sohn mit Namen Sijamak geboren, der von allen außer Ahriman geliebt wurde. Ahriman stellte eine Armee auf, die unter der Leitung seines Sohnes stand. Ahrimans Sohn, ein schrecklicher schwarzer Diw, bot Sijamak einen Zweikampf an, den dieser annahm und verlor.

Nach dem Tod Sijamaks fiel Gajumarth für ein Jahr in tiefe Trauer, bis ihn der Engel Soroush zum Kampf gegen Ahriman aufforderte. Huschang, der Sohn Sijamaks, nahm den Sohn Ahrimans schließlich gefangen und schlug ihm den Kopf ab.

Nach dem Tod Gajumarths folgte ihm der verständige und weise Huschang auf dem Thron nach.

Sijamak in Schahname – Sage I

Ferdosi beschreibt in seinem Epos Schahname Sijamak, den Sohn von Gayomarth, wie folgt:

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Gestalt der iranischen Mythologie