mini|hochkant|Edith González, 2018 Edith González Fuentes, auch Edith González (* 10. Dezember 1964 in Monterrey, Nuevo León; † 13. Juni 2019), war eine mexikanische Schauspielerin und Tänzerin.
Leben Edith González wurde 1964 als Kind von Ofelia Fuentes und dem Buchhalter Efrain González in eine wohlhabende bürgerliche Familie hineingeboren. Die Familie lebte in Monterrey, wo González auch aufwuchs. Schon früh entwickelte sie eine Leidenschaft für die Schauspielerei. Als ihre Mutter mit ihr eine Show besuchte, wurde sie zufällig von einem Produzenten der Show entdeckt, der auf der Suche nach einem blonden, blauäugigen Mädchen war und sie im Publikum sitzen sah. Im Alter von fünf Jahren spielte sie ihre erste große Rolle als „Cossette“ in Los Miserables. Mit 15 Jahren verkörperte sie den „Inbegriff einer verwöhnten Tochter“ in der mexikanischen Telenovela Los ricos también Lloran (Auch die Reichen weinen), durch die sie in Mexiko bekannt wurde.
Während der 1970er und 1980er Jahre spielte sie in zahlreichen Serien, vor allem Bianca Vidal und Rosa Salvaje mit, drehte jedoch auch einige Filme in Mexiko-Stadt. Im Jahr 1993 erhielt sie das Angebot, die „Monica“ in Corazon Salvaje zu spielen, das sie jedoch erst auf Drängen ihres Bruders annahm. Die Serie wurde zu einem weltweiten Erfolg. Danach hatte sie einige weniger erfolgreiche Rollen. 1997 wirkte González neben Saul Lisazo in La Jaula de Oro mit, was jedoch kaum Beachtung fand. Im selben Jahr bekam sie die Hauptrolle in dem Musical Aventurera unter der Leitung von Carmen Salinas. 1999 agierte sie erfolgreich neben Fernando Colunga in Nunca te Olvidare.
In den folgenden Jahren unternahm González für einige Zeit Reisen nach Paris, um Ballett, Tanz und Französisch zu erlernen, von dort ging es weiter nach Los Angeles, um an einer Werbekampagne für Kosmetik teilzunehmen sowie um ihre Englischkenntnisse und ihre Performance zu verbessern. 2001 kehrte sie nach Mexiko zurück und setzte ihre Schauspielkarriere mit der Serie Salomé fort. Im Jahr 2003 spielte sie neben Eva Longoria Parker eine Polizistin in Miami in dem Direct-to-Video-Action-Thriller Señorita Justice.
2004 legte sie aufgrund ihrer Schwangerschaft wiederum eine Pause ein, um sich nach der Geburt ihrer Tochter widmen zu können. Von 2005 bis 2007 fungierte sie als Jurorin in den ersten beiden Staffeln der Unterhaltungsshow Bailando por un Sueño sowie Reyes de la pista und Bailando por la boda de mi suenos. Sie wirkte in dieser Zeit in Mundo de Fieras und Palabra de Mujer mit. Im Jahr 2008 ging González nach Kolumbien, um in Dona Barbara, einer Produktion für Telemundo, mitzuspielen, einer Serie, die auf dem gleichnamigen Buch des venezolanischen Autors Rómulo Gallegos basiert.
Im Jahr 2008 gab González bekannt, dass der Vater ihrer Tochter der mexikanische Politiker Santiago Creel sei. Am 24. September 2010 heiratete sie den Geschäftsmann Lorenzo Lazo Margáin.
Sie starb im Alter von 54 Jahren an Eierstockkrebs.
Filmografie (Auswahl)
Serien, Telenovelas 1970: Cosa juzgada 1971: El amor tiene cara de mujer 1971: Lucía Sombra 1973: Los miserables 1973: Mi primer amor 1975: Lo imperdonable 1979: Los ricos también lloran 1979: Guayana – Kult der Verdammten (Guyana, el crimen del siglo) 1980: Ambición 1980: Soledad 1981: El hogar que yo robé 1982: Chispita 1983: Bianca Vidal 1983: La Fiera 1984: Sí, mi amor 1986: Monte calvario 1987: Die wilde Rose (Rosa Salvaje) 1988: Flor y Canela 1990: En carne propia 1993: Corazón salvaje 1996: La sombra del otro 1997: La jaula de oro 1999: Nunca te olvidaré 2001: Salome 2004: Mujer de madera 2006: Mundo de fieras 2007: Palabra de mujer 2008: Doña Bárbara 2009–2010: Camaleones 2009: Mujeres asesinas 2011: Cielo Rojo
Filme 1975: Alucarda, la hija de las tinieblas 1976: El rey de los gorilas 1977: Cyclone 1980: Fabricantes de pánico 1980: Guyana, el crimen del siglo 1984: Adiós Lagunilla, adios 1988: Central camionera 1988: Pero sigo siendo el rey 1989: Trampa infernal 1990: Atrapados 1990: Sentencia de muerte 1991: El descuartizador 1991: El jugador 1994: Los cómplices del infierno 1996: Salón México 2004: Señorita Justice 2011: Poquita Ropa 2013: Deseo – Karussell der Lust (Deseo)
Theater
1976: Gypsy 1982: Gigí 1983: El Diabólico Barbero de la Calle de la Orca 1985: Steel Magnolias (Magnolias de Acero) 1997–1998/2005–2008: Aventurera 1998: Teatro de Atril 2010: Nacht, Mutter (Buenas noches, mamá) 2012: Purgatorio
Auszeichnungen Mexican Cinema Journalists 1996: Silver Goddess für Salón México (gewonnen)
Weblinks
Einzelnachweise
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