Ensembles

Ortskern Solln. Der ehemalige nördliche Teil des Ortskerns Solln ist jetzt Teil der Ost-West führenden Herterichstraße. Im Bereich der Pfarrkirche, dem gegenüber liegenden Gasthaus und in einigen ehemaligen Hofstellen haben sich Reste des Ortskerns erhalten. Das St.-Johannes-Baptist-Patrozinium legt eine frühe Entstehung des Ortes nahe. Solln gehörte allerdings ab dem frühen 14. Jahrhundert bis ins späte 19. Jahrhundert der Pfarrei Sendling an. Der Ort wurde 1632 verwüstet und im späten 17. Jahrhundert neu besiedelt. Die ehemalige Reihe großer Bauernhöfe, die sich um die Pfarrkirche gruppierten, ist durch Neubauten seit den 1960er Jahren gestört. (E-1-62-000-82) Solln-Bertelestraße. Der südliche Bereich des ehemaligen Ortskerns Solln um den Wilhelm-Leibl-Platz, die Bertele-, Bleibtreu-, Faustner- und Kurzbauerstraße bildet ein Ensemble. Das erstmals im späten 11. Jahrhundert genannte Solln wurde 1632 verwüstet und im späten 17. Jahrhundert neu besiedelt. Es dehnte sich ohne eine erkennbare Hauptachse in nordsüdlicher Richtung aus. Im 19. Jahrhundert bildete sich im Bereich um den Wilhelm-Leibl-Platz eine unregelmäßig angeordnete Siedlung mit Handwerker-Kleinhäusern. Vor der Mitte des 19. Jahrhunderts legte man die Kurzbauerstraße als zweite Nord-Süd-Achse von Solln an. Die im Kern zumeist aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bauernhäuser sind ein oder zweigeschossig und besitzen ein Wohn- und Stallteil zusammenfassendes Satteldach. (E-1-62-000-61)

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