Unter dem Begriff der Zwölf Taten des Buddha werden im Mahayana-Buddhismus die wichtigsten Lebensstationen eines höchsten Nirmanakaya, insbesondere des Buddha Shakyamuni zusammengefasst. Über sie wird bereits im Lalitavistara-Sutra, einer im 2. bzw. 3. Jahrhundert n. Chr. entstandenen Biographie berichtet. Eine große Rolle spielen sie in der Hagiographie des tibetischen Buddhismus. Sie werden in Aufführungen auch szenisch dargestellt.Siehe z. B. die verschiedenen Szenenphotos von den Zwölf Taten (Zuschauerraum, 2, 3, 5, 6, 9, 10, 11, 12) einer Aufführung an der Klosteruniversität Sera im südindischen Bylakuppe vom Januar 2007 bei (gefunden am 26. November 2009)
Zwölf Taten des Buddha Es werden folgende Ereignisse illustriert: 1. Herabkunft aus dem himmlischen Bereich (von Tushita) 2. Eintreten in den Mutterleib (von Mayadevi) 3. körperliche Geburt (in den Shakya-Klan in Lumbini) 4. In den Künsten gelehrt werden 5. Weltliche Freuden des Familien- und Palastlebens 6. Lossagung von der Familie und Aufgabe des Besitzes 7. Übung der Askese (an den Ufern des Nairañjana) 8. Hervorbringung von Bodhichitta (Bodhi-Baum) 9. Bezwingung der dämonischen Kräfte Maras (tib. bdud) 10. Erlangung der vollkommenen Erleuchtung 11. Drehen des Dharmarades (in Varanasi u. a.) 12. Eingehen ins Parinirvana (in Kushinagar) __NOTOC__
Siehe auch Lalitavistara-Sutra Abhandlung über die Natur des Buddha (tib. rgyud bla ma; chin. Baoxing lun 宝性论) Höchster Nirmanakaya (Skt. uttamanirāmaṇakāya; tib. mchog gi sprul sku)
Literatur Nicholas Poppe: The twelve deeds of Buddha : a Mongolian version of the Lalitavistara. 1967
Weblinks rigpawiki.org: Twelve Deeds - Englisch - Englisch StudyBuddhism.com: Die zwölf erleuchtenden Taten eines Buddha
Die Zwölf Taten des Buddha, Aus dem Tibetischen übersetzt von Jürgen Manshardt
Einzelnachweise und Fußnoten
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