Die Grube Crone war ein Zink- und Bleierzbergwerk bei Burbach im südlichen Siegerland. Sie lag im Buchhellertal zwischen Burbach und Lippe am hinteren Nenkersberghang. miniatur|links|Abraumhalde im Tretenbachtal im Bereich der Grube Crone Im Zuge eines Kupfererzfundes wurden Anfang der 1840er Jahre dutzende Gruben gemutet. Unter ihnen auch die Grube Crone, allerdings nicht auf Kupfer. Doch bereits 1851 wurde sie verkauft. Zu dieser Zeit arbeiteten 52 Belegschaftsmitglieder in der Grube.

In den 1850ernT. Hundt, G. Gerlach, F. Roth, W. Schmidt: Beschreibung der Bergreviere Siegen I, Siegen II, Burbach & Müsen; Bonn 1887 wurde ein Erbstollen angelegt, der 43 m Teufe unter Tage einbrachte. Ab 1857 wurde dann Tiefbau betrieben. Ein Schacht wurde auf 100 m abgeteuft. Bis zu 180 Belegschaftsmitgliedern arbeiteten bis zur Stilllegung 1867 in der Grube. Nach der Stilllegung übernahm die Peterszeche den Grubenbesitz und baute weiter auf dem Croner Gangmittel.

Das Gangmittel Crone war 1,5–4 m mächtig.

Im Sommer 1910 wurde die Peterszeche durch den Gewerken Kuhmichel aus Eiserfeld wieder aufgewältigt. Dabei wurde Eisenerz in den Gängen Karlssegen und Crone abgebaut.

Zinkblende FörderratenZeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate, Berlin; Ausgaben 1854–1868 1853: 1004 t Zinkblende (mit Mückenwiese) 1862: 122 t Zinkblende 1863: 139 t Zinkblende 1865: 98 t Zinkblende 1866: 80 t Zinkblende 1867: 71 t Zinkblende Zusätzlich zum Zink wurden geringere Mengen an Bleierz gewonnen. 1862 waren dies zum Beispiel ca. 35 t.

Siehe auch

Bergbau im Siegerland Liste von Bergwerken im Siegerland Peterszeche

Einzelnachweise

Weblinks

„Grube des Jahres - Die Grube Peterszeche“ (offline), abgerufen am 13. August 2008

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