Christoph Glaubacker (* 1974 in Marbach am Neckar) ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler.
Leben Christoph Glaubacker wuchs in Esslingen am Neckar auf. Dort machte er auch seine ersten Theatererfahrungen an der Landesbühne und seine ersten Filmerfahrungen an der Filmakademie Ludwigsburg. Nach dem Abitur zog Glaubacker nach Berlin, wo er Kulturwissenschaften studierte. Anschließend studierte er Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam, abgerufen am 15. Oktober 2021. Seit 2000 arbeitet er als freier Schauspieler.
Seither widmet er sich im Bereich des Theaters vor allem dem zeitgenössischen Theater und der Performance. Unter anderem spielte er am Hebbel am Ufer, im Theaterhaus Mitte und an den Sophiensaelen, am Theater am Neumarkt Zürich, am Mousonturm in Frankfurt, an der Tafelhalle Nürnberg, am Jungen Theater Bremen und in der freien Bremer Produktion Anlage K. – eine Nacht im Finanzamt. Ein Gastengagement führte ihn ans Theater an der Parkaue Berlin in der Produktion Ferdausis Reisen unter der Regie von Lukas Matthäi mit Gastspielen in Wien und Istanbul.Von Helden und heute bei berliner-zeitung.de
Von 2004 bis 2008 war er als Mitglied der freien Theatergruppe Nico and the Navigators in insgesamt drei Produktionen zu sehenChristoph Glaubacker bei navigators.de und trat in den Sophiensälen und im Radialsystem Berlin und bei internationalen Festivals auf, wie zum Beispiel den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspiele, dem Festival Salamanca, dem Trafo Budapest, dem Teatro Festival Parma, dem Donaufestival, dem Dans och Teater Festival Göteborg oder an der Filature Mulhouse.
Seit 2010 widmet er sich vorwiegend Kino- und Fernsehproduktionen. Früh spielte er in Sönke Wortmanns Bestsellerverfilmung Die Päpstin (2009) an der Seite von Johanna Wokalek den masochistischen Mönch Thedo. In der Fernsehreihe Bloch, unter der Regie von Franziska Meletzky, verkörperte er 2009 in einer Episode den ehemaligen Magersüchtigen Holger. Zunehmend war er auch in internationalen Filmproduktionen wie T-34 oder Ich bin Dein Mensch von Maria Schrader zu sehen.
Im TV spielte Glaubacker regelmäßig in der Tatort-Reihe, aber auch internationalen Produktionen wie Homeland. Besonders bekannt ist er für seine Auftritte in Impro Formaten wie Jerks, Die Discounter und Players of Ibiza.
Filmografie Kino
Fernsehen
Festivalfilme/Videoart 1999: Duft – Kurzfilm – HFF – Hauptrolle -diverse internationale Festivals, Preise – Regie: Franziska Meletzky 2000: Alles mit Besteck – HFF – social spot -diverse Festivals, Preise – Rolle: Gast, Regie: Franziska Meletzky 2000: Proletendrama – Filmakademie Wien – Rolle: Herr Block – Regie: Juliane Beer 2002: Berlin Beshert – Kurzfilm – u. a. jüdische Kulturtage 03 – Rolle: Helmut – Regie: November Wanderin 2005: Ich weiß nicht kann auch ich liebe dich heißen – 40 min – Hauptrolle – Regie: Leonie Weber 2007: Soap Bohème – Walker und Worm/Port Royal/Debütfilm HFF München – Hauptrolle – Regie: Ben Binski 2007: Schuhmanns Flucht – Abschlussspot FA Ludwigsburg – u. a. First Steps – Hauptrolle – Regie: Tim Günther 2009: Transatlantic – Berlinale Talentcampus – u. a. Outfest Filmfestival Los Angeles 09 – Regie: David Quantic 2009: Stockholm.Syndrom – Videoart – Hauptstadtkulturfonds – u. a. IKFF Hamburg 2010 – Hauptrolle – Regie: Amit Epstein 2009: Reif – Debütfilm HfM Offenbach – IKFF Hamburg 2010 – Hauptrolle – Regie: Stefan Ringelschwandner 2010: Don´t touch me psychopath! – Langfilm/Videoart – Regie: Keren Cytter 2010: Konstruktion – Videoart – Galerie Christian Nagel – Hauptrolle – Regie: Keren Cytter 2010: The unbearable presence of roots – Videoart – Hauptrolle – Regie: Dafna Maimon 2010: Avalanche – Videoart – Regie: Keren Cytter
Weblinks
Christoph Glaubacker bei castupload.com Christoph Glaubacker Profil bei Agentur Samuel
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Mann