Das Echo der Heimat, auch Österreichs größte Heimat-Illustrierte genannt, war eine oberösterreichische Wochenzeitschrift, die von 1945 bis 1974 existierte.
Die Zeitschrift wurde 1945 durch Gustaf Adolf Neumann gegründet und erschien im „Gustaf-Adolf-Neumann-Verlag“ in Wien, dort auch unter dem Titel Wiener Echo. Zu Beginn galt sie als politisch „rechtslastig“. 1946 gab es deswegen eine Erhebung gegen Neumann.
Mitte der 1950er Jahre wurde sie zur größten Wochenzeitung Österreichs und erregte „durch eine Kampagne für unschuldig Verurteilte“ Aufsehen, wobei insgesamt 13 Personen rehabilitiert werden konnten. Dazu gehörten unter anderem: Wilhelm GratzlEcho der Heimat – Österreichs größte Heimat-Illustrierte. 14. Jahrgang/Nr. 12, 23. März 1958. Alois Manninger Josef Auer und Huberth Ranneth Erich Rebitzer Rudolf Rechberger Franz Thiel Die Kampagne trug dazu bei, dass die Todesstrafe in Österreich nicht wieder eingeführt wurde.
Das Blatt war durch ausführliche und reißerische Berichterstattung über Verbrechen gekennzeichnet. Das Motto „Der Wahrheit die Ehre – Dem Lumpen der Pranger – Dem Schwachen die Hilfe“ stand in den 1960ern jahrelang auf der Titelseite ganz unten.Z. B. auf den Ausgaben Wiener Echo vom 11. April 1965 und Echo der Heimat vom 8. Juni 1968.
Quellen
Kategorie:Zeitung (Österreich, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Lizenzzeitung Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung Kategorie:Ersterscheinen 1945 Kategorie:Zeitschrift (Wien) Kategorie:Todesstrafe