The Substance of Fire ist eine amerikanische Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks von Jon Robin Baitz aus dem Jahre 1996. Regie führte Daniel J. Sullivan.
Handlung Der verwitwete Isaac Geldhart ist dem Holocaust entronnen und hat in New York City ein über die Jahre erfolgreichen Verlag. Er ist Herausgeber von ernsten, seltenen, kostbar gebundenen Büchern in niedrigen Auflagen, die er zuneigungsvoll meist streichelt. Zu seinen drei mittlerweile erwachsenen Kindern war er nie der liebevoll sorgende Vater gewesen, eher ein aufbrausender Tyrann, der sich in seine Welt der Bücher verschließt. Als sein schwuler Sohn Aaron das lukrative Buch seines Freundes veröffentlichen will, kommt es zur abschließenden Entscheidungsschlacht, in der die Geschwister den unmittelbar vor dem Konkurs stehenden Verlag vom Vater aufkaufen und ihn weiterführen, im Übrigen sehr erfolgreich. Isaac bricht daraufhin alle Beziehungen zu seinen Kindern ab und startet mit seinem kauzigen Freund sein eigenes Geschäft, das in Konkurrenz zu seinem Sohn Aaron steht und zunehmend scheitert. Aufgrund professioneller und persönlicher Fehlentscheidungen beginnt eine Abwärtsspirale, von der er sich nicht mehr erholt. Sogar sein alter Freund und Weggefährte trennt sich von ihm. Isaac leidet zunehmend an Altersdemenz und nur sein von einer schweren Krankheit gezeichneter Sohn und Gärtner Martin gelingt es mühsam, das Vertrauen seines Vaters wiederzugewinnen und sein Leben einigermaßen zu regeln. Martin muss miterleben, wie die geistigen Umnachtungen seines Vaters zunehmen und erleidet einen plötzlichen Krankheitsrückfall, als sein Vater zu Hause von einer Frau des Sozialdienstes auf seine geistigen Kräften hin untersucht wird. Martin stirbt im Krankenhaus. Bei der Beerdigungsfeier kommen sich die verbliebenen Kinder und ihr Vater wieder nahe, der vorübergehend wieder bei sich ist. Der Film endet damit, dass sie unweit ihres Hauses friedvoll und voller Erinnerungen des Vaters auf einer Parkbank inmitten des Parkes zusammen sitzen, der das Refugium des verstorbenen Martins immer war.
Theaterstück Die Erstaufführung lief am 17. März 1991 unter der Leitung von Daniel J. Sullivan. Die Schauspieler waren Ron Rifkin, Sarah Jessica Parker, Patrick Breen, Jon Tenney und Maria Tucci. Rifkin gewann in der Nominierung „Hervorragender Schauspieler in einem Theaterstück“ den Drama Desk Award.www.playwrightshorizons.org
Hintergrund zum Film Für den Spielfilm taten sich Baitz und Sullivan 1996 erneut zusammen, in der auch Rifkin und Parker ihre Rollen übernahmen. Die anderen Rollen wurden mit anderen Schauspielern besetzt. Sullivan wurde auf dem Deauville Film Festival für einen der Preise nominiert. Der Film gewann 1996 den Preis des National Board of Review für die Beste Filmproduktion.
Kritiken
DVD-Veröffentlichung The Substance of Fire, Miramax, 2003
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1996 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Literaturverfilmung