Nationale Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski (, bis 1995 Kiewer Konservatorium, ) ist die bekannteste musikalische Ausbildungsstätte der Ukraine.
Geschichte Die Gründung erfolgte 1863.Geschichte auf der Website der Musikakademie (ukrainisch).Nationale Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski in: Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine (ukrainisch).National Music Academy of Ukraine in: Internet Encyclopedia of Ukraine (englisch). Das Konservatorium ging aus einer Musikschule hervor, die 1868 von der Russischen Musikgesellschaft eröffnet worden war. Sein erster Rektor war der Pianist, Komponist und Musikpädagoge Wladimir Puchalski (1913), ihm folgte der Komponist Reinhold Glière (1914–1920). Nachdem die Lehranstalt seit 1928 Teil des Lysenko-Musik- und Theaterinstituts war, wurde sie 1934 abgetrennt und in das Kiewer Staatliche Konservatorium umgewandelt; 1940 erhielt es anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten den Namenszusatz „Peter Tschaikowsky“. 1995 wurde die Institution gemäß einer Verordnung des damaligen Präsidenten der Ukraine Leonid Kutschma in „Nationale Musikakademie der Ukraine (NMAU), benannt nach Peter Tschaikowsky“ umbenannt. Seit der Annexion der Krim 2014 und insbesondere seit dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 ist die Benennung nach dem russischen Komponisten umstritten.Olena Korchova: Offener Brief an die Mitarbeiter der Nationalen Musikakademie der Ukraine auf krytyka.com, April 2022 (ukrainisch).
Die NMAU ist die größte Musikhochschule der Ukraine und spielt eine wichtige Rolle im Musikleben des Landes. An der Akademie studieren etwa 2000 ukrainische Studenten und auch mehr als 200 ausländische Studenten.
Die NMAU liegt am zentralen Platz von Kiew, dem Majdan Nesaleschnosti (deutsch „Platz der Unabhängigkeit“). Das Gebäude wurde in den 1890er Jahren erbaut (Architekten Eduard Bradtman und Georg Schleifer). 1955–1958 wurde das Gebäude umgebaut und um einen Konzertsaal erweitert (Architekten Lev Katok und J. Krasny).
Bekannte Absolventen Pianisten: Vladimir Horowitz, Milana Chernyavska, Valentina Lisitsa, Alexander Brailowsky, Anatole Kitain, Alexander Uninski Sänger: Georges Baklanoff, Olga Bezsmertna, Stepan Hiha, Jerry Heil, Anatoli Kotscherga, Olga Kulchinskaya, Victoria Loukianetz, Jewhenija Miroschnytschenko, Olga Mykytenko, Taras Schtonda, Anatoli Solowjanenko Dirigenten: Roman Kofman, Wolodymyr Sirenko, Natan Rachlin, Kirill Karabits, Jurij Kerpatenko, Wolodymyr Kozhukhar, Lew Wenedyktow Komponisten: Borys Ljatoschynskyj, Walentyn Sylwestrow, Jewhen Stankowytsch, Lewko Rewuzkyj, Vernon Duke, Ihor Schtscherbakow, Iwan Karabyz, Wadym Homoljaka Flötist: Andriy Protsenko, Oleg Kudrjaschow, Dmytro Medolis Oboist: Mykola Kononow, Wadym Boyko, Alexander Besuglyi Klarinettist: Wjatscheslaw Tichonow, Mostovyi Iwan Hornist: Mykola Jurtschenko, Wolodzmyr Pylyptschak Trompeter: Georgiy Orwid, Wilhelm Jablonski Posaunist: Wasyl Garan, Alexander Dobrosedow Schlaginstrumenten: Alexander Blinow Bratschist: Dmytro Gawrylets, Alexander Moshnenko Violinisten: Oleh Krysa, Alexei Gorokhov Cellist: Soltan Almaschi, Iwan Kutscher Kontrabassist: Boguslaw Soika, Andrij Stukalenko
Bekannte Professoren Pianisten: Heinrich Neuhaus, Felix Blumenfeld, Simon Barere Dirigenten: Iwan Karabyz, Roman Kofman, Wolodymyr Sirenko, Wolodymyr Kozhukhar Komponisten: Myroslaw Skoryk, Borys Ljatoschynskyj, Jewhen Stankowytsch, Reinhold Glière Violinisten: Bohodar Kotorowytsch, Oleh Krysa, Alexei Gorokhov Sänger: Jewhenija Miroschnytschenko Fagottist: Wolodymyr Apatskyj Hornist: Mykola Jurtschenko Trompeter: Wilhelm Jablonski Flötist: Wolodymyr Antonow Cellist: Wadim Tscherwow Bandurist: Andrij Bobyr
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