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Erläuterung (Musterbrücke) = in Klammern gesetzt: namenlose Brücken. Musterbrücke = kursiv gesetzt: ehemalige Brücken. (Siehe ausführlich: Aufbau der Listen)

Foto Name der Brücke Ortsteil Anmerkungen Lage 150px Halenseestraßenbrücken, auch Halenseebrücken Grunewald, Halensee 150px|rechts Unter diesem Namen werden mehrere Brücken verstanden: Das zweiteilige Bauwerk, das beiderseits parallel zur A 100 verläuft, führt die Halenseestraße über die Bahngleise. Der östliche Brückenteil wurde im Jahr 1961 fertiggestellt, er ist 67 m lang und 17 m breit. Der westliche Brückenteil ist 59 m lang und 15 m breit und wurde erst im Jahr 1967 eingeweiht. Beide Teile sind Spannbetonbauwerke. Beide Halenseestraßenbrücken haben Bürgersteige sowie jeweils auf einer Seite ein Stahlgeländer. Im Jahr 2005 wurden sie umfassend saniert.Pressemitteilung zur Sanierung der Halenseestraßenbrücke. Senat; abgerufen am 4. Juli 2013Andererseits ist es eine Eisenbahnbrücke, die über die Halenseestraße mit den Zu- und Abfahrten der Autobahn führt (unteres Bild).Technische Informationen zur Halenseestraßenbrücke auf OSMEine der Halenseebrücken auf Structurae <s0008938>, abgerufen am 4. Juli 2013 An den Sanierungsarbeiten beteiligt war unter anderem die Firma Gregull und Spang. 150px Hallesche-Tor-Brücke Kreuzberg 150px|rechts Die Hallesche-Tor-Brücke am Kanalkilometer 6,1 quert den Landwehrkanal am U-Bahnhof Hallesches Tor. Als Straßenbrücke verbindet sie die Uferstraßen Hallesches Ufer und Tempelhofer Ufer/Waterloo-Ufer und als Fußgängerbrücke den Mehringplatz mit dem Blücherplatz. Die steinerne Bogenbrücke wurde 1874 bis 1876 anstelle einer ersten Holzbrücke von 1705 über den damaligen Schafgraben nach Plänen von Heinrich Strack erbaut. Vier allegorische Marmorfiguren schmückten die Brückenköpfe: Flussschifffahrt von Otto Geyer, Fischfang von Julius Moser, Gewerbefleiß von Eduard Lürssen und Fruchthandel (oder Marktverkehr) von Friedrich Reusch. Die Brücke hieß seit ihrer Fertigstellung 1878 Belle-Alliance-Brücke. Sie wurde 1945 schwer beschädigt, 1953 nach ihrem Wiederaufbau (vorübergehend) in Mehringbrücke umbenannt. 1974 erhielt sie die heutige Bezeichnung und erinnert damit an das frühere Hallesche Tor. Zwei Brückenskulpturen konnten 1989 wieder aufgestellt werden, zwei (Gewerbefleiß und Fruchthandel) sind nicht erhalten. 150px Hämmerlingstraße/Bahnbrücke Köpenick Die Brücke führt je zwei Gleispaare der S-Bahn und der Regionalbahn über die sich hier verengende Hämmerlingstraße. Sie ist etwa 50 m lang. Nördlich parallel zu den Gleisen verläuft schräg über die Hämmerlingstraße ein Fußgängersteg. 150px|Hannemannbrücke 1906 Hannemannbrücke Lankwitz 150px|Hannemannbrücke 1955/1956|rechts Die Hannemannbrücke führt den Straßenzug Stinde-/Eleonorenstraße am Stadtpark Steglitz über den Teltowkanal. Die ursprüngliche Brücke (siehe oberes Foto), erbaut zwischen 1910 und 1915, war eine Fachwerkkonstruktion aus Stahl. Sie wurde im April 1945 zerstört. Das Bauwerk trägt den Namen Adolf Hannemanns (1851–1936), Kämmerer des Kreises Teltow und langjähriger Mitarbeiter Ernst von Stubenrauchs. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin Nach Kriegszerstörungen wurde das Bauwerk in der heutigen Form 1955/56 als stählerne Balkenbrücke errichtet. 150px Hansabrücke Moabit Die Hansabrücke ist eine Straßenbrücke zur Überquerung der Spree am Kilometer 11,53 der Spree-Oder-Wasserstraße. Das heutige dritte Bauwerk dieses Namens hat seinen Ursprung in einer 1892 privat gebauten hölzernen Jochbrücke und steht mit den integrierten Resten des Vorgängerbauwerks und einem Brunnen in der Umgebung unter Denkmalschutz. 150px (Hardenberg­straßenbrücke) Charlottenburg 150px|Die Brücke um 1900|rechts Das Bauwerk wurde 1882 zunächst für vier Gleise der Berliner Stadtbahn errichtet. In den Jahren 1935 bis 1940 wurde die Brücke auf sechs Gleise über die nun sechsspurige Hardenbergstraße erweitert. Einer Länge von zirka 70 Metern steht eine Breite von etwa 50 Metern gegenüber. Direkt an das nordöstliche Ende der Brücke schließt sich der Bahnhof Zoo an. 150px Hasensprungbrücke Grunewald Die Hasensprungbrücke ist eine Fußgängerbrücke über den Verbindungsgraben zwischen Dianasee und Koenigssee. 150pxHatun-Sürücü-BrückeNeuköllnDie Hatun-Sürücü-Brücke führt die Sonnenallee über die Bundesautobahn 100. Die nach Hatun Sürücü benannte Brücke wurde 2021 eröffnet. Der hier überquerte Autobahnabschnitt wurde am 27. August 2025 dem Verkehr übergeben. 150px|Im Hintergrund ein Teil der Hauptstraßenbrücke Hauptstraßenbrücke Friedrichshain Die Hauptstraßenbrücke führt die Berliner Ringbahn über die Hauptstraße, die am nördlichen Ende des Markgrafendamms beginnt und 2015–2018 vierstreifig ausgebaut wurde.Ausbau der Hauptstraße von Markgrafendamm bis Karlshorster Straße beginnt. Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt vom 18. September 2015 150px Havelbrücke Spandau Die Eisenbahnbrücke wurde beim Bau des Bahnhofs Berlin-Spandau und beim Ausbau der Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin 1998 nach einem Entwurf von Schlaich Bergermann und Partner errichtet und ersetzt die vorherige Fachwerkbrücke der Berlin-Hamburger Bahn. Über drei Felder führt sie insgesamt sieben Gleise (darunter zwei S-Bahn-Gleise) über die Havel. Auf der Nordseite schließt sich ein Fußgängersteg an, der den Stabholzgarten mit dem Stresow verbindet. Der Fußgängerübergang war nach 1998 Anlass für längere Streitigkeiten, da er wegen zahlreicher bürokratischer und technischer Schwierigkeiten erst zehn Jahre später (2008) gebaut werden konnte.Brücke ohne Zugang. In: Der Tagesspiegel, 26. September 2006Brückenbau nach zehn Jahren Warten. In: Der Tagesspiegel, 30. Juli 2007 Ende der 90er Jahre gab es vorübergehend noch Pläne, auf der Südseite eine Querung für die Magnetschnellbahn Berlin–Hamburg anzuschließen. 150px|Hebammenbrücke von der Pankeseite aus Hebammenbrücke Französisch Buchholz Die Hebammensteigbrücke ist eine mehr als 100 Meter lange Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die zwischen Blankenburg und Französisch Buchholz über die A 114 und die Panke führt. Sie stellt eine Ost-West-Verbindung zwischen der Wohnsiedlung in Karow und der Ferdinand-Buisson-Straße her und ist zwei Meter breit. An etwa dieser Stelle überquerte schon 1770 eine Brücke zwischen den zwei Gemeinden das damals breitere (weil sumpfiges) Fließtal der Panke.Messtischblatt #1765. Bande VII Blatt 1 Schönerlinde. Aufgenommen und gezeichnet im Jahre 1839 von von Estorff Prem:Lieut: im 13ten Inf:Rgt:Friedrich Wilhelm Karl von Schmettau: Kartenwerk von Preußen 1767–1787. Nachdruck Potsdam 2006. Karte 64 Sect. Bernau und Karte 78 Sect. Berlin, auch SBB unter L 5421-64 und -78. Der Name ergab sich, da die Ortsverbindung von den Buchholzer Hebammen für Geburtshilfen in Blankenburg genutzt wurde. 150px Heerstraßenbrücke Westend Die Heerstraßenbrücke führt die Heerstraße über die Spandauer Vorortbahn. Direkt an der Heerstraßenbrücke befindet sich der S-Bahnhof Heerstraße. Heesestraßenbrücke Biesdorf 1953 angelegte gemauerte Unterbogenbrücke, die die Heesestraße an der Wuhleblase über den Fluss Wuhle führt und mit der Heerstraße in Kaulsdorf verbindet. 150px150px Hellersdorfer Brücke Hellersdorf Die aus zwei hintereinander angeordneten Konstruktionen bestehende Brücke führt die Eisenacher Straße über die Neue Wuhle (oberes Bild) und das westlich parallel verlaufende Bett der alten Wuhle (unteres Bild). Der östliche Brückenteil ist 24 Meter lang und etwa 9,30 Meter breit und enthält beidseitig Fußwege. Der westliche Bereich ist etwa 7,5 Meter lang und genauso breit.Die Brückenbauwerke wurden 1968 bzw. 1979 errichtet. Ein Ersatzneubau soll Ende 2025 beginnen. Dabei wird der Verlauf der Wuhle geringfügig verlegt und die Brücke um knapp 9 m verbreitert.In 18 Monaten zur neuen Brücke. In: Berliner Woche. Ausgabe Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf, 8. Juni 2024, S. 3; online. zentriert|150px|Helmbrückezentriert|150px|Helmbrücke Helmbrücke Spandau (Haselhorst) Die ursprüngliche Brücke existiert nicht mehr. Die Helmbrücke führt von der Straße Am Juliusturm über Westlicher Abzugsgraben auf die grüne Insel zum Wladimir-Gall-Weg, der die Zitadelle in einem 180-Grad-Bogen westlich umläuft. 150px Herkulesbrücke Tiergarten 150px|Herkulesbrücke anno 1900|rechts Die Herkulesbrücke ist der dritte Bau an dieser Stelle. Sie überspannt den Landwehrkanal am Bauhaus-Archiv. Sie verbindet das Lützowufer mit der Corneliusstraße/Von-der-Heydt-Straße. 1850 wurde die erste Konstruktion als Moritzhof-Brücke gebaut, später Albrechtshofbrücke genannt. 1891 entstand eine neue massive Gewölbebrücke, die den Namen Herkulesbrücke erhielt. Die beiden schmückenden Herkulesfiguren wurden 1787 von Johann Gottfried Schadow entworfen und standen vorher an der ehemaligen Herkulesbrücke am Hackeschen Markt.ehemalige Herkulesbrücke am Hackeschen Markt, 1882 Herkules im Kampf mit dem Nemëischen Löwen (ausgeführt von Conrad Nicolas Boy (1753–1793)) befindet sich heute im Lapidarium Köllnischer Park, Herkules im Kampf mit dem Kentauren (ausgeführt von Schadow selbst) ist seit der Zerstörung der Brücke im Zweiten Weltkrieg verschollen. Zwei Sandsteinkopien von 1792 stehen bis heute am Eingang zum Schlosspark Steinhöfel.Eckhard Thiemann: Die Herkulesbrücken. Ein „sagenhafter“ Brückenname. (PDF; 2,2 MB) In: Zeitschrift der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und der Freunde und Förderer des DTMB e. V., 22. (46.) Jahrgang, Nr. 4, Berlin 2006, S. 10f. 1950 entstand der Ostteil der heutigen Brücke als schmucklose Stahlbeton-Bogen-, der Westteil 1962/64 als Plattenbrücke aus Spannbeton. 150px Hermannbrücke Neukölln Die Hermannbrücke führt die Hermannstraße am S-Bahnhof Hermannstraße über die Berliner Ringbahn. 150px Hermann-Ganswindt-Brücke Schöneberg Die Hermann-Ganswindt-Brücke führt den Vorarlberger Damm über die Stadtautobahn A 100. Die Brücke ist nach dem Erfinder und Raketenpionier Hermann Ganswindt benannt. Hermann-Gladenbeck-Brücke Johannisthal Die Hermann-Gladenbeck-Brücke ist eine 2003 gebaute Straßenbrücke über die A113 unmittelbar am Teltowkanal. Sie führt die Stubenrauchstraße von der Massantebrücke aus Rudow kommend über die neue Autobahn nach Johannisthal. Benannt wurde sie nach dem Bildgießer Hermann Gladenbeck. 150px|Brückenschild Hermann-Maass-Brücke Moabit Die Hermann-Maass-Brücke ist die mittlere der drei parallel verlaufenden Brücken über den nur etwa 250 Meter langen Westhafen-Verbindungskanal zwischen dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und dem Westhafen. Benannt wurde die Brücke nach Hermann Maaß, einem deutschen Gewerkschafter, Publizisten, sozialdemokratischer Politiker und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.