Die Schachspielerin (französischer Originaltitel: Joueuse, deutsch: Spielerin) ist der Debütfilm der aus Deutschland stammenden Filmregisseurin Caroline Bottaro aus dem Jahr 2009. Er basiert auf dem Roman La Joueuse d’échecs von Bertina Henrichs und schildert die Emanzipation einer einfachen Frau, die endlich ein Stück Selbstständigkeit erlangt. Während die Romanvorlage auf einer griechischen Insel spielt, verlegte die Regisseurin die Handlung des Films auf die französische Insel Korsika. In Frankreich kam der Film am 5. August 2009 in die Kinos, in Deutschland lief er erstmals im Oktober 2009 auf einem Filmfest in Tübingen sowie am 10. November 2009 beim 23. Internationalen Filmfest Braunschweig. Der offizielle Kinostart war am 7. Januar 2010. Die Dreharbeiten fanden in der Nähe von Bastia statt.

Handlung Hélène lebt in einem kleinen korsischen Dorf und arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel. Eines Tages sieht sie beim Reinigen eines Hotelzimmers ein attraktives amerikanisches Paar, das gerade Schach spielt. Hélènes Leben verändert sich daraufhin schlagartig. Vom Schachspiel fasziniert, beginnt sie dessen Regeln bis zur Perfektion zu erlernen. In dem kauzigen Dr. Kröger findet sie einen Mentor und Freund. Doch mit ihrer Begeisterung für das Spiel riskiert sie bald ihre Ehe, ihren guten Ruf und letztendlich ihr ganzes bisheriges Leben. Ihr Mentor kann sie davon überzeugen, an einem Schachturnier für Amateure teilzunehmen. Dank des Sieges und der damit verbundenen Ehrung genießt sie ihren Erfolg und erfährt endlich die Anerkennung, von der sie immer geträumt hat.

Kritik

Weblinks . . In: joueuse-lefilm.com. Französisch. Queen to Play. In: ZeitgeistFilms.com, Englischsprachige Version des Films. Sandrine Bonnaire ist „Die Schachspielerin“. In: ChessBase.de. Informationen und Interviews, 5. November 2009.

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2009 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Liebesfilm Kategorie:Schach im Film Kategorie:Literaturverfilmung