Das Fest der Freilassung gefangener Tiere, die rituelle Freilassung von Vögeln, Fischen, Rindern, Pferden, Schafen, Ziegen u. a. (tib. tshe thar), ist ein traditionelles im tibetischen Buddhismus gefeiertes Fest. Es wird in vielen tibetischen Gebieten jedes Jahr am 8. Januar nach dem Tibetischen Kalender in der Zeit des Mönlam-Festes kurz nach dem Tibetischen Neujahrsfest (Losar) gefeiert, insbesondere im Kloster Labrang im Kreis Xiahe des Autonomen Bezirks Gannan der Tibeter in der Provinz Gansu, wo zwischen mehreren hundert bis zu über tausend Tiere in die Freiheit entlassen werden. . In: info.tibet.cn, 27. Juni 2005, gefunden am 7. November 2009 (chinesisch): Gannan Zhengyue chuba Fangsheng jie (Fotos)
Diese Art der Freilassung gilt allgemein im Buddhismus als Verdienst. Auch in dem alten daoistischen Werk Liezi heißt es, wer am Neujahrstag Lebewesen befreie, zeige dadurch seine Güte (ēn).Chinese Text Project: Liezi, Shuofu 29 (= Wilhelm VIII.27) __NOTOC__ Literatur Kathy Wesley: „The Practise of Releasing Lives (PDF; 40 kB)“ - kagyu.org Jens-Uwe Hartmann: „Aktive Gewaltlosigkeit: Die rituelle Befreiung von Tieren (PDF; 1,4 MB)“ - buddhismuskunde.uni-hamburg.de David Holler: „The Ritual of Freeing Lives“
Film Tse-Tar journey to free life (I), (II) - youtube.com
Weblinks Saving the Lives of Animals - Englisch The Buddhist Practice of Releasing Lives to Freedom (Dr. Yutang Lin) - Englisch Chinesische Weblinks Paipai qu - Zangzu Fangsheng jie - Kurzfilm
Einzelnachweise und Fußnoten
Kategorie:Religiöses Fest Kategorie:Kultur (Tibet) Kategorie:Feste und Brauchtum (Buddhismus) Kategorie:Religion (Tibet) Kategorie:Veranstaltung (Buddhismus)