miniatur|Gombsen – Blick vom Blauberg (2017) Gombsen ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Kreischa im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Geografie mini|Streuobstwiese mit alten Kirschbäumen im Süden von Gombsen Das Doppelzeilendorf Gombsen befindet sich südlich der Landeshauptstadt Dresden und nordöstlich von Kreischa.
Nachbarorte
Geschichte Der Ortsname leitet sich von dem altslawischen Begriff Komašin ab und bedeutet Dorf des Komaš.
Die erste urkundliche Erwähnung Gombsens stammt aus dem Jahr 1445. 1445 gehörte der Ort zur Pflege Dohna, 1526 zur Pflege Dresden. Ab 1843 war Gombsen zum Amt Pirna gehörig. Danach gehörte der Ort von 1856 bis 1875 zum Gerichtsamt Dippoldiswalde, dann zur gleichnamigen Amtshauptmannschaft. 1939 wurde der in der Nachbarschaft liegende Ort Saida eingemeindet, am 1. Juli 1950 Wittgensdorf. 1952 wurde Gombsen Teil des Kreises Freital. Zum 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung nach Kreischa. Im Zuge der Landkreisreform in Sachsen 1994 wurde Kreischa mit seinen Ortsteilen Teil des aus den Landkreisen Freital und Dippoldiswalde neugebildeten Weißeritzkreises. Dieser wurde zum 1. August 2008 mit dem Landkreis Sächsische Schweiz zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vereinigt.
Entwicklung der Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl1548/51 18 besessene Mann1748/1764 15 besessene Mann, 7 Gärtner, 8 Häusler1834 1481871 1771890 2201910 300 Jahr Einwohnerzahl1925 3161939 4891946 6411950 7601964 5862011514
Mit Gombsen verbundene Persönlichkeiten
Siegfried Schade (1930–2015), Maler, Grafiker und Keramiker
Literatur
Weblinks
Gombsen auf kreischa.de
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Kreischa) Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) Kategorie:Platzdorf Kategorie:Gemeindeauflösung 1973