Wüstphül (fränkisch: Wüsdfül bzw. WisdfilW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 215. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wüsdfǘl“ bzw. „wisdfíl“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Nordheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Wüstphül liegt in der Gemarkung Markt Nordheim.

Geographie Die Siedlung liegt am Irrbach. Im Norden befindet sich auf dem Hohenlandsberg () die Burgruine Hohenkottenheim. Am Südhang des Berges wird Wein angebaut. Die Kreisstraße NEA 31 führt nach Markt Nordheim (3,1 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2256 (1 km südlich).

Geschichte Der Ort wurde 1326 als „Wustfilde“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet ‚zu den wüsten (=unbebauten) Feldern‘. Ab dem 16. Jahrhundert erscheint der Ortsname in der heutigen Form.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 215f.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wüstphül dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Herbolzheim zugeordnet. Spätestens 1837 erfolgte die Umgemeindung nach Nordheim.

Baudenkmäler Ehemaliger Schwarzenbergscher Gutshof

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 14 28 28 22 12 17 46 57 71 67 57HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 2 1 1 1 2 8 8 13 14Quelle Dort als Wüstenpfühl aufgelistet.

Religion Wüstphül ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Markt Nordheim) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Markt Nordheim) Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Bayern Kategorie:Ersterwähnung 1326