mini|250px| -Museum
ist eine kleine Siedlung im der Region auf der Nordinsel von Neuseelands.
Geographie Die Siedlung befindet sich rund 35 km südöstlich von am , einem Nebenfluss des , der in den mündet. Die erstreckt sich von ausgehend in südöstlicher Richtung und begrenzt den nordöstlichen Teil des .
Der führt nördlich an und verbindet die Siedlung mit Ruawai, rund 15 km westlich und Paparoa, rund 6 km nordöstlich.
Geschichte Das Gebiet um wurde erstmals 1863 von Europäern besiedelt, als Angehörige der religiösen Gruppe der Albertlander in Neuseeland eintrafen. Das Land wurde durch Brandrodung für Anbauflächen und Weiden urbar gemacht. Eine monatliche, später wöchentliche Schiffsverbindung brachte Post und es wurde eine Straße nach gebaut. 1881 wurde in für die Dampfschiffe der mit 440 m längste Kai im gebaut. Die bediente in den 1880er Jahren, die , danach die in den 1890er Jahren.
Die Gewinnung von fossilem -Harz kam um in den Jahren zwischen 1867 und 1970 auf. Eine Flachsmühle zur Verarbeitung von Neuseelandflachs wurde 1870 errichtet. Sie arbeitete jedoch nicht wirtschaftlich und wurde bald in ein Sägewerk umgewandelt. Dieses wurde in den 1880er Jahren durch ein größeres Sägewerk ersetzt, das 1906 niederbrannte.
1902 gab es zwei Pensionen, eine Bibliothek, Läden und ein Lagerhaus, eine Kirche und eine Schule.
Im frühen 20. Jahrhundert gewann die Milchwirtschaft an Bedeutung. Der Anbau von Äpfeln war anfangs erfolgreich, wurde aber um 1935 wegen der und Missmanagement wieder aufgegeben. 1920 waren das gesamte Straßennetz der Siedlung und seiner Umgebung, von über 85 km mit Schotter versehen und befestigt. Hierfür nutzte man die örtlichen Kalksteinvorkommen. Die Verbindung nach wurde durch eine 1927 eröffnete Straße über verbessert, die die alte, weiter im Landesinneren verlaufende Straße ersetzte.
Bevölkerung In den 1890er Jahren stieg die Bevölkerung der Siedlung von 93 auf 231 und die Gemeinde wurde als „bedeutendster Ort im “ bezeichnet. 1906 stieg die Einwohnerzahl auf 264 und sank danach bis 1921 auf 141 Einwohner. Zum Zensus des Jahres 2013 zählte das Dorf 63 Einwohner.
Bildungswesen Die School in der Siedlung ist eine koedukative Grundschule für die 1. bis 8. Klasse. Im Jahr 2016 zählte die Schule 65 Schüler. In gab es ab 1870 eine Schule. Sie nutzte anfangs einen Vorraum der Kirche und zog dann in den Kirchenraum, während ein Schulgebäude errichtet wurde.
Sehenswürdigkeiten Das in ist der Geschichte der auf dem Einschlag von bäumen basierenden Holzindustrie der Gegend gewidmet.
Persönlichkeiten Joseph Gordon Coates (1878–1943), Politiker (Reform Party) und 21. Premierminister Neuseelands, wurde auf der geboren und besuchte in die Schule.
Fotogalerie
Siehe auch Liste der Baudenkmale in Matakohe
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Region Northland