Jimmi D. Paesler (* 1942 in Klosterheide, Brandenburg) ist ein deutscher Maler, der vor allem durch seine Wandmalerei und die künstlerische Gestaltung von Außen- und Innenräumen bekannt ist.
Leben und Wirken
Jimmi D. Paesler absolvierte ab 1958 eine Lehre als Schilder- und Werbemaler in Zeven und Bremen. Ab 1962 studierte er Malerei an der Hochschule für Künste Bremen, wo er unter anderem ein Schüler von Johannes Schreiter, Karl Fred Dahmen, Winfred Gaul und Karl Heinrich Greune war. Danach war er als freischaffender Maler tätig. Von 1973 bis 1983 realisierte er mehrere Wandbilder in Auftragsarbeit und hatte Lehraufträge unter anderem an der Universität Bremen. Ab 1983 nahm er seine Atelierarbeit wieder auf. Von 2001 bis 2003 leistete er Kulturarbeit im Strafvollzug Oslebshausen.
Jimmi D. Paesler lebt und arbeitet in Bremen.
Auszeichnungen 1967: 2. Kunstpreis junger westen, Recklinghausen 1973: Wilhelm-Morgner-Preis der Stadt Soest
Ausstellungen
Einzelausstellungen
Die Arbeiten von Jimmi D. Paesler wurde ab 1967 in etwa 30 Einzelausstellungen gezeigt, darunter in Galerien in Düsseldorf, Bremen, Baden-Baden, Hamburg, Worpswede und Bremerhaven.
1967: Kabinett für aktuelle Kunst, Bremerhaven 1968: Kunstforum, Jagdschloss Göhrde 1973: Galerie Böttcherstraße, Bremen 1983: Umweltmonument, Teerhof, Bremen 1986: Kunstkreis „Die Wassermühle“, Lohne 1989: Städtische Galerie, Bellevue-Saal, Wiesbaden 1991: Planungshaus, Bremen 1993: Bremer Presse-Club „Tagesknüller“ 1995: Kunstverein Nord, Kulturbahnhof Vegesack 1995: Allersmaborg, Groningen 1999: Villa Ichon, Bremen 2002: Städtische Galerie Bremen, Bremen 2006: Kunstverein Achim, Achim 2009: Kunstverein Langenfeld
Gruppenausstellungen 1967, 1969: Kunstmarkt Köln 1967: Cinquième Biennale de Paris, Musée National d’Art Moderne 1968: 14 × 14 Junge Deutsche, Kunsthalle Baden-Baden 1968, 1969: Junge Stadt sieht junge Künstler, Wolfsburg 1969: 40 Deutsche unter 40, Norwegen und Finnland 1970: Fünf junge Deutsche, Bildnerische Raumsituationen 1970: Gegenverkehr, Aachen (mit Michael Buthe, Rune Mields, Markus Lüpertz) 1998: Kinder des Olymp 1968–1998, Kulturbahnhof Vegesack 2001: Bremer Künstler in Riga
Arbeiten im öffentlichen Raum
1978: Geld-Explosion, Bunker Woltmershauser Heerstraßehttp://www.fotos-bilder.de/Bremen/bunker/page-0041.htm 1978: Hervorragende Bremer Fenster, Parkplatz Böttcherstraße 1979: Baumbild, Jugendfreizeitheim Huchting 1980: Aufstieg und Fall und Der Aussteiger, Universität Bremen 1982: Taube aktiv, Schlachthof Bremen, Außenwände 1983: Frankensteins Rache, Nimweger Straße, Huchting 1984: Freiheit der Hasen, Amsterdamer Straße, Huchting 1984: Radfahrer, Auf den Höfen, Bremen 1988: Aufsteigende Brieftauben, Schlachthof Bremen 1989: Innengestaltung der Kesselhalle, Bremen 1989: Red Balloons, Marktstraße, Wiesbaden 1991: Oststraße, Ibbenbüren 1995: Bremer Kompressionen I, Eingangshalle Cordes & Greve, Seckenhausen 1995: Portrait der Mannschaft, Otto Rehhagel, Vorstand und Willi Lemke, Werder Bremen 1998: Bremer Compression II, Colonia Versicherung, Am Wall, Bremen 2001: Vitalbad Vahr 2003: Kurt-Schumacher-Allee, Bremen
Veröffentlichungen Jimmi D. Paesler. Von 1964 bis 2008. Text: Hans-Joachim Manske. Städtische Galerie im Buntentor, Bremen 2009, ISBN 978-3-9809465-7-5. Jimmi D. Paesler. Malerei vor und nach dem „Roten Jahrzehnt“. Vorwort: Hans-Joachim Manske. 2002. (online, PDF-Datei; 2,58 MB)
Weblinks
Website von Jimmi D. Paesler Jimmi D. Paesler auf der Website des Bremer Kunstfrühlings 2009 Jimmi D. Paesler auf kunst-im-oeffentlichen-raum-bremen.de Kunst aus dem Knast für Worpswede auf ndr.de, Sendung vom 21. April 2018
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Bremen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann