Kurt Vogelsang (* 4. August 1925 in Gadderbaum; † 5. Oktober 2015 Kurt Vogelsang mit 90 Jahren gestorben Nachruf in der Neuen Westfälischen vom 6. Oktober 2015.Trauer um Kurt Vogelsang Nachruf der IG Metall.) war vom 13. Dezember 1972 bis 18. Februar 1987 über vier Wahlperioden Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde bei den Bundestagswahlen 1972, 1976 und 1983 über die Landesliste der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in Nordrhein-Westfalen gewählt. Bei der Bundestagswahl 1980 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Bielefeld.

Leben

Vogelsang absolvierte eine Ausbildung aus Werkzeugmacher und trat nach Kriegsteilnahme und Gefangenschaft 1950 in die SPD ein. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft bei der IG Metall war er von 1963 bis 1981 Erster Bevollmächtigter deren Verwaltungsstelle in Bielefeld. Während seiner Zugehörigkeit zum Bundestag war er Kinderbeauftragter des Parlaments. 1995 erhielt er den Ehrenring der Stadt Bielefeld.

Klaus Vogelsang war in der Nr. 43 der Informationen zur AbrüstungZDB-Eintrag: https://ld.zdb-services.de/resource/974841-6. (der „Kampagne für Abrüstung“ [KfA]) von Mitte Februar 1967 als Kontaktperson für den Regionalausschuss Ostwestfalen/Lippe (Bielefeld) der KfA genannt.Retro-Digitalisat von S. 6 (und 7), die das Impressum mit der Liste der Regionalausschüsse mit den etwaigen Kontaktpersonen enthält: https://mao-archiv.de/Scans/BRD/SRK/001/Informationen_zur_Abruestung_19670215_04.jpg (Archiv) via https://www.mao-projekt.de/BRD/SRK/001/Informationen_zur_Abruestung_19670215.shtml (Archiv).

Klaus Vogelsang war 1967 Gründungsmitglied des Arbeitskreises Blumen für Stukenbrock, welcher sich für die Erinnerung an die Kriegsgefangenen des Stalag 326 einsetzt.Blumen für Stukenbrock": Werner Höner setzt sich weiter für Arbeitskreis ein Mindener Tageblatt, 31. August 2012

Ämter

1952–1963: Sekretär der IG Metall 1963–1981: Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Bielefeld 1965–1976: Mitglied im Bundesvorstand der IG Metall 1972–1987: Mitglied des Deutschen Bundestages 1973–1989: Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft 1977–1992: Mitglied der Universitätsgesellschaft 1978–1996: Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Berufsausbildung 1980–1987: Vorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Bielefeld 1987–1991: Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Kinderschutzbundes

Literatur

Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 901–902.

Einzelnachweise

Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Bielefeld Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Politiker (Bielefeld) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1925 Kategorie:Gestorben 2015 Kategorie:Mann