Male parta male dilabuntur war ein geläufiges römisches Sprichwort.Gerhard Perl: Zu Sallusts oratio Lepidi. 6. 12. 17; oratio Philippi 11, S. 63–71. In: Hermes, Jg. 130 (2002), Nr. 1, S. 68, Es lässt sich mit "Übel Erworbenes geht übel zu Ende" übersetzen und findet seine Entsprechung in dem deutschen Sprichwort "Unrecht Gut gedeiht nicht.".
Historisch ist es unter anderem belegt in der zweiten Philippischen Rede von Cicero, der Naevius zitiertCicero: 2. Philippica, 65, nach Naevius, trag. frg. 54: Sed, ut est apud poetam nescio quem, male parta male dialabuntur = Aber, wie es bei irgendeinem Dichter heißt, male ..., wie auch im Mittelalter bei Nikolaus von Oresme in seinem Tractatus de origine et natura iure & mutationibus monetarum.Nikolaus von Oresme, Tractatus de origine et natura iure & mutationibus monetarum, Kapitel 12
Einzelnachweise
Literatur Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 13. Leipzig 1908, S. 166.
Kategorie:Lateinische Phrase Kategorie:Marcus Tullius Cicero