Als Störungstheorie (auch: Störungsrechnung) werden verschiedene mathematische Verfahren in der Physik bezeichnet, die sich durch eine gemeinsame Strategie auszeichnen: ein kompliziertes Problem wird zunächst so lange durch Ignorieren kleiner Einflüsse idealisiert, bis es auf ein Problem mit bekannter Lösung reduziert ist. Danach werden die zuvor ignorierten Einflüsse als kleine Störungen (Störgröße) wieder dem System hinzugefügt und eine Näherungslösung berechnet.
Anwendungsbereiche Störungstheorie (allgemeine Relativitätstheorie) Störungstheorie (klassische Physik) Störungstheorie (Quantenmechanik) Störungstheorie (Quantenfeldtheorie) Beispiele für weitere Anwendungsfälle oder Fachgebiete sind:
Hochfrequenztechnik Atomphysik Møller–Plesset Störungsrechnung (Quantenchemie bzw. theoretischen Chemie)
Literatur
Monografien
Historisch
Spezifische Literatur Siehe die Artikel der Anwendungsbereiche.
Einzelnachweise
Kategorie:Klassische Mechanik Kategorie:Allgemeine Relativitätstheorie Kategorie:Quantenmechanik Kategorie:Quantenfeldtheorie Kategorie:Asymptotische Analysis