Die Marton X/V war ein ungarisches Jagdflugzeug-Projekt.
Geschichte Ende 1942 wurde die Marton X/V-01 (intern RMI-8) als schwerer Jäger projektiert, der Bau des Prototyps begann 1943. Die Auslegung mit doppelten Leitwerksträgern, Dreibeinfahrwerk sowie einem Zug- und einem Schubpropeller ähnelte der holländischen Fokker D.XXIII. Als Antrieb waren zwei Daimler-Benz DB 605 vorgesehen. Die Bewaffnung sollte aus einer 30-mm-Motorkanone, zwei schweren MGs im Bug sowie weiteren MGs in den Flächenwurzeln und den vorderen Enden der Leitwerksausleger bestehen. Wegen des Schubpropellers hinter der Pilotenkanzel war das Flugzeug mit einem Schleudersitz ausgerüstet. 1944 wurde das Flugwerk mit dem Kennzeichen XV+01 fertiggestellt, aber durch einen US-Bombenangriff am 13. April 1944 zerstört.
Technische Daten Kenngröße Daten Besatzung 1 Länge 10,2 m Spannweite 11,8 m Höchstgeschwindigkeit 580 km/h (berechnet) Triebwerk 2 × Daimler-Benz DB 605A mit Startleistung Bewaffnung 1 × 20-mm- oder 30-mm-MK, diverse 12,7-mm-MG
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Jagdflugzeug (1940–1949) Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren Kategorie:Flugzeug mit Doppelleitwerksträger