Frank R. Moore (* 1946 in Bay de Verde, Neufundland) ist ein kanadischer Schauspieler.

Leben Moore wurde in der kleinen Hafenstadt Bay de Verde in der Conception Bay in der Provinz Neufundland und Labrador geboren. Kurzbiografie und Filmographie bei Northern Stars

Auf der Bühne trat Moore in einem weitgefächerten Repertoire auf, das moderne Gesellschaftskomödien, sozialkritische Stücke kanadischer Gegenwartsautoren, aber auch Musicals umfasste. Für seine Darstellung in den Musicals Tommy und Urinetown (PDF; 1,4 MB) Nominees 2005 wurde er bei den Dora Awards in der Kategorie Outstanding Performance by a Male in a Principal Role – Musical nominiert.

Seine Theaterarbeit umfasste außerdem Rollen in den Musicals Hair und Les Miserables, die er am The Royal Alexandra Theatre in Toronto spielte.Hair Moves Into Toronto Kritik in: New York Times vom 13. Januar 1970 Am Winter Garden Theatre in Toronto spielte er in dem Musical The Drowsy Chaperone mit den Texten von Bob Martin und Don McKellar und mit der Musik von Lisa Lambert und Greg Morrison auf.

Am Centaur Theatre in Montreal trat er in dem Bühnenerfolg The Crackwalker der kanadischen Schriftstellerin Judith Thompson auf.

Moore spielte in den Uraufführungen der Theaterstücke Leaving HomeLeaving Home Canadian Theatre Encyclopedia, Creeps und Russell Hill des kanadischen Dramatikers David French, die alle am Tarragon Theatre in Toronto aufgeführt wurden.

Seine Bühnenrollen in den letzten Jahren waren der General in Olympia von Franz Molnar und Der alte Mann in Fool for Love von Sam Shepard. Beide Rollen spielte Moore am Soulpepper Theatre in Toronto. 2008 spielte er im Rahmen des Stratford Shakespeare Festival die Rolle des Herrn Schultz in dem Musical Cabaret von Fred Ebb und John Kander. Vorbericht bei: Toronto Theatre vom 29. Mai 2008Cabaret gets a fresh retelling Kritik vom 31. Mai 2008 2009 spielte Moore in der Produktion The Last Days of Judas Ischariot am Birdland Theatre in Toronto. Homepage Birdland Theatre mit einer Biografie von Frank Moore

2009 war er außerdem bei der Great Canadian Theatre Company in Ottawa in dem Theaterstück The Drawer Boy von Michael Healey zu sehen.Theatre review: The Drawer Boy at Great Canadian Theatre Company Kritik vom 2. März 2009

Ab den 1970er Jahren war Moore auch in US-amerikanischen und kanadischen Filmen und in Fernsehproduktionen zu sehen. 1976 spielte er unter der Regie von Joyce Wieland in der kanadischen Produktion The Far Shore.The Far Shore in der Internet Movie Data Base Die Einträge bei www.imdb.com werden teilweise unzutreffend, teilweise sich überschneidend jeweils einem Frank Moore (I) und einem Frank Moore (XI) zugeordnet. Es handelt sich bei der Mitwirkung in The Far Shore jedoch unzweifelhaft um den hier beschriebenen Darsteller Frank Moore.the far shore. a film about violence.a peaceful film about violence Artikel von Barbara Halpern Martineau in: CinemaCanada vom April 1976

Bei den Canadian Film Awards gewann er für seine Darstellung des in sich zerrissenen Malers Tom eine Auszeichnung als Bester Nebendarsteller (Best Supporting Acting) für seine Rolle in dem Film The Far Shore.The Winners: The Canadian Film Awards 1976 in: CinemaCanada, Heft Dezember/Januar 1976/1977

Er wurde für den Gemini Award in der Kategorie Bester Darsteller (Best Actor) für die Fernsehserie Twice in a Lifetime nominiert.

Besondere Bekanntheit erlangte Moore als Stabschef des US-Präsidenten, Hubble Urick in Earth: Final Conflict.Earth Final Conflict in der Internet Movie Data Base Earth Final Conflict wird einem Frank Moore (I) zugeordnet. Es handelt sich jedoch unzweifelhaft um den identischen Schauspieler, vgl. auch die Biografien bei www.filmreference.com und www.northernstars.ca

Seine zahlreichen Rollen im Fernsehen umfassten unter anderem Hans Frank in der Miniserie Nuremberg und Donald Regan in der Miniserie The Reagans. Gastrollen hatte er in Sue Thomas FBEye und The Eleventh Hour. In der kanadischen Mini-Serie At the Hotel von Ken Finkleman, war er 2006 in der wiederkehrenden Rolle des Frank Richards zu sehen.

Filmografie 1971: Face-Off 1971, 1972: Polizeiarzt Simon Lark (Dr. Simon Locke, Fernsehserie, 2 Folgen) 1975: Lions for Breakfast 1975: Ein Supertyp haut auf die Pauke (W.W. and the Dixie Dancekings) 1975: The Far Shore 1976: The Supreme Kid 1977: Überfall der teuflischen Bestien (Rapid) 1978: The Third Walker 1979: Au revoir à lundi 1979: Stone Cold Dead 1981: Kings and Desperate Men 1985–1988: Nachtstreife (Night Heats, Fernsehserie, 4 Folgen) 1986: Thrillkill – Das tödliche Computerspiel (Thrillkill) 1987: Alfred Hitchcock Presents 1988: Verliebt, verlobt, verheiratet (Family Reunion) 1989: Die Stunde der Ratte (Food of the Gods II) 1992: Farther West 1993: Gross Misconduct 1993 und 1995: Kung Fu (Kung Fu: The Legend Continues, Fernsehserie, 2 Folgen) 1994: Geschändet hinter Gittern (Against Their Will: Women in Prison) 1994: Replikator 1995: Open Season 1995: Blood & Donuts 1996: Tödliche Weihnachten (The Long Kiss Goodnight) 1996: Shadow Zone: The Undead Express 1996: Giant Mine 1997: Mord im Weißen Haus (Murder at 1600) 1997: The Assistant 1998: Bad As I Wanna Be: The Dennis Rodman Story 1998: Präsidententöchter küßt man nicht (My Date with the President’s Daughter) 1999: The Last Witness – Nur tote Zeugen schweigen (Caracara) 1999–2002: Earth: Final Conflict 2000: Dirty Pictures 2000: Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit (Nuremberg) 2001: The Day Reagan Was Shot 2002: Mutant X 2002: Master Spy: The Robert Hanssen Story 2003: Owning Mahowny 2005: The Eleventh Hour 2005: Sue Thomas: F.B.I. (Sue Thomas: F.B.Eye, Fernsehserie, 1 Folge) 2006: Troubled Waters 2007: Mayday 2008: Toronto Stories 2008, 2016: Murdoch Mysteries (Fernsehserie, 2 Folgen) 2015–2019: Killjoys (Fernsehserie, 7 Folgen) 2019: Anne with an E (Fernsehserie, 2 Folgen) 2020: Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker (Fernsehserie, 1 Folge)

Weblinks

Frank Moore bei www.filmreference.com

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Kanadier Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann