Erik Freitag (* 1. Februar 1940 in Wien) ist ein österreichischer Komponist und Violinist.
Leben Erik Freitag studierte Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, unter anderem bei Eduard Melkus, und dann Komposition bei Karl-Birger Blomdahl an der Königlich Schwedischen Musikakademie.
Von 1964 bis 1967 war er Geiger im Sveriges Radio Symfoniorchester und von 1967 bis 1970 im Stockholms Filharmoniska Orchester. Danach leitete er bis 2003 die Musikschule Wien-Ottakring. 1987 gründete er mit Eugene Hartzell und René Staar das Ensemble Wiener Collage, das sich der Interpretation zeitgenössischer Werke, insbesondere österreichischer Komponisten, widmet.
Auszeichnungen Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1975 Förderungspreis der Stadt Wien 1979 Theodor-Körner-Preis 1988 Composer in Residence der Northwestern Univ. of Michigan/USA 1996
Werke Hymnus – Kantate für Sprecher, Tenor, gemischten Chor, Altflöte, Harfe, Vibraphon und Violine, 1970 Kleine Suite für Streicher und Klavier, 1972 Moving Studies – Szenen für Tänzer, 1973 Drei Stücke für Streichquartett, 1976 Drei Miniaturen für Klavier zu vier Händen, 1977 Divertimento für Bläserquintett, 1977 Transformationen – für Violine und Klavier nach der lettischen Weise „Araji, ecetaji“, 1978 Suite für Orchester – aus „Moving Studies“, 1978 Limericks – (5 songs for mezzo and 6 instruments), 1978 Zwei Sätze für Streicher, 1980 Sonate (Nachtstücke) für Violine und Viola, 1980 Suite für die Jugend für Orchester, 1981 Elegie und Tanz für Oboe und Streichquartett, 1981 Ouverture danoise für Orchester, 1982 El retablo de la catedral de Tarragona, 1982, 1992, 2000 Quasi una marcia für Kammerorchester, 1983 Strindberg – Licht und Schatten – (ljus och skugga), 1985, 2008 Linee per violino solo, 1985 Drei Stücke für Klavier, 1985 Hommage à un grand artiste, 1986 Triade, 1987 Passages in the wind – (Bariton and 7 instruments), 1987 Konzert für Violine und Orchester, 1998 Seis canciones castellanas, 1989 Quintett 1989 Zwölf Duos für zwei Violinen, 1990 Sonate für Violoncello und Klavier, 1990 Reflections in air für Streichtrio, 1990 Helle Nacht für Streichorchester, 1990 Augenblick eines Fauns für Altflöte, 1990 Nocturne, 1992 Idun, 1992 Yotziguanazí – Tres leyendas centroamericanas, 1994 Triaphonie I, 1995 Soul-Sky – nach dem Poem von John Gracen Brown, 1995 Immagini, 1995 Circuits Magiques – pour quatuor à cordes, 1996 Triaphonie II, 1997 Triaphonie III, 1998 in der todesstunde von alfons alfred schmidt, Bühnenspiel für Sänger, Sprecher und 7 Instrumentalisten, 1998 Quintett 2000 6 Lieder für mittlere Stimme und Schlagzeug, 2000 Triaphonie IV, 2001 Canciones Espanolas Antiguas, 2001 Concerto da Camera für Kammerorchester, 2002 Pablos Galerie, 2004 Marsyas&Apollo, 2004 En svensk jullegend (Eine schwedische Weihnachtslegende), 2005 Triaphonie V – Omar Chajjam, 2006 Concertino für Marimba und Streicher, 2006
Literatur Eintrag Freitag Erik, in Österreichisches Musiklexikon online
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Österreich) Kategorie:Komponist (Schweden) Kategorie:Klassischer Geiger Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann