mini|hochkant=0.4|Wappen derer von Schönfels. Carl Heinrich August von Schönfels, häufiger Karl Heinrich August von Schönfels, (* 15. Dezember 1753 in Rodau im Vogtland; † 10. FebruarGeneall.net. (Hrsg.): Karl Heinrich August von Schönfels 1833 in Reuth).
Leben Er gehörte dem Uradelsgeschlecht Schönfels an und war nachfolgend Besitzer von sechs Rittergütern im Vogtland.Vgl. u. a. (Reuth), In: G. A. Poenicke (Hrsg.): Album der sächsischen Rittergüter und Schlösser. V. Section: Voigtländischer Kreis. Expedition - Album - Selbstverlag, Leipzig 1859. Seine Eltern waren der kursächsische Leutnant und Reuther Gutsherr August Heinrich von Schönfels (1723–1799) und Christiane geb. von Brandenstein (1723–1757) vom Gut Sachsgrün. C. H. A. von Schönfels hatte drei Schwestern, die sämtlich adelig heirateten, Schwester Luise Wilhelmine von Schönfels (1756–1794) den Vetter Karl Heinrich von Schönfels, verstorben zu Ruppertsgrün 1810.
C. H. A. von Schönfels immatrikulierte sich an der Leipziger Universität im Juni 1776.Georg Erler: Die jüngere Matrikel der Universität Leipzig 1559–1809. Leipzig 1909. Am 1. August 1789 erhielt er die Bestallung zum Supernummerar-Amthauptmann des Vogtländischen Kreises. Von 1800 bis zu seinem Tod war er Ehrenmitglied der Leipziger Loge „Minerva zu den drei Palmen“. mini|hochkant|Rittergut Reuth. 19. Jh.
Familie C. H. A. von Schönfels war dreimal verheiratet, zuerst mit Maximiliane Ernestine Elisabeth von Kospoth (1759–1789) a.d.H. Blankenberg, ihre einzige Tochter Henriette Philippine Juliane (1763–1818) ehelichte Ferdinand Karl Wilhelm von Beulwitz. Die zweite kinderlose Ehe folgte dann 1790 mit Marian(n)e Friedrike Auguste von Römer. Ernestine Sophie Henriette geborene von Oelsnitz (1767–1804), in Berlin aufgewachsen, wurde seine dritte Ehefrau. Friedrich Ernst von Schönfels war ihr zweitjüngster Sohn und wurde spätere Präsident der I. Kammer des Sächsischen Landtags, August (August Ferdinand) von Schönfels (1799–1879) das jüngste Kind, er bewirtschaftete unvermählt Gut Dobertitz bei Plauen.
Genealogie Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904. Fünfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 2. November 1903, S. 768–769.
Einzelnachweise
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