Christof Kurt Biebricher (* 15. Dezember 1941 in Schopfheim;Biebricher, Cristoph K. IMSLP/Petrucci Music Library; abgerufen am 9. November 2009. † 17. Februar 2009Prof. Christof Biebricher. mail-archive.com; abgerufen am 16. Oktober 2009.) war ein deutscher Naturwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben Biebricher wirkte als Professor am Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie. In seinen Forschungsarbeiten beschäftigte er sich mit Mechanismen der Chemischen Evolution. Insbesondere untersuchte er enzymfreie Replikation und Evolution von RNS, prebiotsche RNS-Synthese, sowie Evolution in Viren. Darauf basieren Modelle der Fortpflanzung in den frühesten Formen des Lebens auf der Erde. Arbeitsgruppe Biebricher, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie Göttingen. Einer weiteren Öffentlichkeit wurde er durch einen Beitrag Entstand das Leben im Eis? des Nachrichtenmagazins Der Spiegel bekannt.Evolution: Entstand das Leben im Eis? Spiegel Online, 8. März 2005; abgerufen am 16. Oktober 2009.

Christof Biebricher wirkte neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als nebenamtlicher Organist für die Orgel der Pfarrkirche St. Marien und Chorleiter an St. Marien in Göttingen. Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen. Des Weiteren veröffentlichte er als Herausgeber kostenlose Noten im Werner Icking Music Archive (WIMA).

Schriften Synthese von lambda-Phagen-DNA in einem subzellulären System. Dissertation, Heidelberg 1970. Replikation und Evolution von RNA in vitro. Habilitationsschrift, Braunschweig 1987. mit Hauke Trinks, Wolfgang Schröder: Eis und die Entstehung des Lebens. (Ice and the origin of life). Shaker Verlag, Aachen 2003, ISBN 3-8322-1493-3. mit Manfred Eigen, Esteban Domingo, John J. Holland: Quasispezies und RNA Virus Evolution. Principles and Consequences. (Molecular Biology Intelligence Unit). RG Landes Co., Austin TX 2001, ISBN 978-1-58706-077-9. mit den meisten Veröffentlichungen bis einschließlich 2006.

Weblinks Porträt bei International Music Score Library Project (englisch)

Christof K. Biebricher bei Werner Icking Music Archive (englisch)

Biebrichers Forschungsprojekt , Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie Göttingen

Einzelnachweise

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