mini|Piatra Neamț mini|Blick auf Piatra Neamț mini|Teatru Tineretului („Jugendtheater“) Piatra Neamț ([], wörtlich „Deutschstein“, deutsch Kreuzburg an der Bistritz, ) ist die Hauptstadt des Kreises Neamț in Rumänien.
Geographische Lage Piatra Neamț liegt in der historischen Region Westmoldau, auf den Terrassen des linken Ufers der Bistrița (Bistritz) umgeben von Ausläufern der Ostkarpaten, den Bergen Pietricica, Cozla, Cernegura und Bâtca Doamnei an den Nationalstraßen Drum național 15, 15C und der 15D.
Geschichte Die ältesten Siedlungsspuren liegen am heutigen Stadtrand bei Poiana Cireșului („Kirschbaum-Wiese“) und stammen aus dem Gravettien, einer Kultur der jüngeren Altsteinzeit (die älteste Fundschicht ist ca. 28 000 Jahre alt). Die Region wurde später ein Siedlungszentrum der neolithischen Cucuteni-Tripolje-Kultur.
Die Stadt wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Piatra lui Crăciun gegründet. Sie entwickelte sich nach der Errichtung eines Fürstenhofes durch Ștefan cel Mare, Fürst der Moldau (1433–1504), zu einem berühmten Kunstgewerbe- und Wirtschaftszentrum. Der nahe liegende Ort Târgu Neamț war im Mittelalter Zentrum einer deutschsprachigen Siedlerkolonie, daher auch der Name: Neamț bedeutet übersetzt „deutsch“.https://doom.lingv.ro/cautare/q/neam%C8%9B?
Bevölkerung Gemäß den Angaben der europäischen Statistikbehörde EUROSTAT aus dem Jahr 2001 betrug das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum −2,0 %. 17,1 % der Menschen waren erwerbslos. 15,6 % der Bevölkerung waren unter 15 Jahren, 2,8 % waren über 75 Jahre alt.
Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Neolithische Cucuteni-Keramik Der Fürstenhof (1468–1475 errichtet)Angaben zum Fürstenhof bei neamt.ro abgerufen am 7. Dezember 2015 (rumänisch) Die Holzkirche Adormirea Maicii Domnului Die Kirche Sf. Ioan Botezatorul Holzsynagoge und die neue Synagoge Mehrere Museen der Stadt. Eine bedeutende Sammlung der neolithischen Cucuteni-Tripolje-Kultur befindet sich im Archäologischen Museum (Muzeul de Artă eneolitică Cucuteni). Kloster Sf. Vasile Cel Mare (etwa 10 km nördlich) Kloster Bistrița (etwa 10 km westlich)
Söhne und Töchter der Stadt
Sanmicheli Wolkenstein (1873–1910), Architekt Victor Brauner (1903–1966), französischer Maler Harry Brauner (1908–1988), Musikethnologe, Journalist und Hochschullehrer Jan Tausinger (1921–1980), rumänisch-tschechischer Komponist, Dirigent, Chorleiter und Musikpädagoge Constantin Iftodi (1924–2000), Politiker und Diplomat Ion Nunweiller (1936–2015), Fußballspieler Mihail Lupoi (1953–2012), Architekt, Offizier und Politiker Anda-Louise Bogza (1965–2025), Opernsängerin Iulia Olteanu (* 1967), Leichtathletin Mihaela Rădulescu (* 1969), Fernsehmoderatorin, TV-Produzentin, Unternehmerin, Autorin und Aktivistin Adrian Iencsi (* 1975), Fußballspieler Bogdan Țăruș (* 1975), Leichtathlet Ionel-Sorin Moisă (* 1976), Politiker Laura Vasiliu (* 1976), Schauspielerin Mihai Trăistariu (* 1976), Sänger Ciprian Săcăleanu (* 1978), Handballspieler und trainer Florin Lovin (* 1982), Fußballspieler Lucian Burdujan (* 1984), Fußballspieler Alexandru Maxim (* 1990), Fußballspieler Ana-Maria Trăsnea (* 1994), deutsche Politikerin Ioana Țigănașu (* 2000), Leichtathletin
Städtepartnerschaften Die Stadt Piatra Neamț pflegt Städtepartnerschaften mit: im Département Loire in Frankreich , Département Loire , Département Loire , Département Loire im Zentralbezirk Israels in Israel in Italien in Italien in der Republik Moldau in Spanien in der Türkei in der Ukraine in den USA
Monografische Studien
Siehe auch Liste der Städte in Rumänien
Weblinks
Piatra Neamț bei ghidulprimariilor.ro
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Moldau (Rumänien)
Kategorie:Gegründet im 14. Jahrhundert