miniatur|Grabmale im Behescht-e Zahra Behescht-e Zahra (auch Behescht-e Sahra; ) ist der Zentralfriedhof von Teheran. Er ist heute mit der U-Bahn Teherans zu erreichen und ist mit über 1,3 Mio. Bestatteten der größte Friedhof Irans. Nach dem Friedhof Wadi as-Salam im Irak gilt er mit seinen 424 Hektar Fläche als zweitgrößte Begräbnisstätte der Welt.

Geschichte In den 1950er Jahren sollten große Friedhöfe in den Außenbezirken von Teheran errichtet werden. Behescht-e Zahra wurde im Süden der Hauptstadt ab den 1960er Jahren gebaut und am 29. Juni 1970 von Teherans Bürgermeister Gholamreza Nikpey eröffnet.

mini|Gräber von Opfern des Iran-Irak-Krieges Für die während der Islamischen Revolution und des Iran-Irak-Krieges Gefallenen wurde eine eigene Abteilung eingerichtet. Die Toten werden als Märtyrer verehrt.

Satellitenaufnahmen von 2025 zeigen, dass Gräber von Opfern der Islamischen Revolution planiert und als Parkplatz umgebaut wurden. Aktivisten gehen von mehreren tausende aufgelassenen Gräbern aus.

Grabmäler Pro Tag finden ca. 400 Bestattungen statt. Auf dem Friedhof sind auch viele Opfer der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009, darunter Neda Agha-Soltan, bestattet. Außerdem gibt es symbolische Gräber für Hisbollah-Mitglieder und andere Terroristen.

In der Nähe des Friedhofs wurde auf einem beschlagnahmten Grundstück, das zuvor der Familie des Generals Iraj Matbooie gehörte, das Ruhollah Chomeini, seiner Frau und seinem Sohn Ahmad Chomeini gewidmete Chomeini-Mausoleum errichtet.

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