Der Nationale Rat für das Studium der Archive der SecuritateRumänien, Keno Verseck (auch Landesrat für das Studium der Securitate-ArchiveVerfolgung und Verrat, NZZ: Ernest Wichner, rumänisch: Consiliul Național pentru Studierea Arhivelor Securității (CNSAS)) ist eine erstmals am 7. Dezember 1999 per Gesetzosteuropa-zentrum.de: Gesetz Nr. 187 vom 7. Dezember 1999. Über den Zugang der Bürger zu von der Securitate aufbewahrten Dossiers und die Enttarnung der Securitate als politische Polizei geschaffene rumänische Behörde zur Aufarbeitung der Akten der bis 1990 existierenden Securitate.

Auch nach der Schaffung der neuen Behörde standen die Akten anfangs weiter unter der Aufsicht des rumänischen Nachrichtendienstes und erst auf Antrag wurden Unterlagen herausgegeben. Nach ersten Streitfällensiebenbuerger.de: Securitate-Akten in der Warteschleife über die Frage ob einzelne Unterlagen vollständig übergeben wurden, entschied Staatspräsident Emil Constantinescu, dass in Streitfällen zukünftig der Oberste Rat für Landesverteidigung entscheiden soll.berlinonline: Die Macht der Securitate reicht bis in die Gegenwart Am 29. Dezember 2006 war die Übergabe sämtlicher Akten, rund 1,6 Millionen, an die CNSAS abgeschlossen.siebenbuerger.de: Alle Securitate-Akten bei CNSAS

Das rumänische Verfassungsgericht entschied 2008, dass das Gesetz zur Schaffung des CNSAS nicht verfassungsgemäß ist. Die Regierung erließ daraufhin am 5. März 2008 ein neues Gesetz, mit der Einschränkung, wonach das CNSAS keine rechtsverbindlichen Aussagen über die Kollaboration von Politikern, Richtern, hohen Beamten und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen LebensFAZ: Der Gegenangriff der Securitate mehr erlaubt ist. Diese Aufgabe obliegt seit 2008 Gerichten.

Leiter der CNSAS war von 2000 bis 2006 Gheorghe Onișoru, sein Nachfolger ist Dragoș Petrescu.

Einzelnachweise

Weblinks Homepage der CNSAS

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