Die Liste der Zuflüsse des Kochers enthält die Nebenflüsse des Kochers.
Er hat eine Länge von 168 km, ein Einzugsgebiet von 1961 km² und zehn Zuflüsse von über 10 km Länge, nämlich die Lein mit 55 km, die Blinde Rot/Adelmannsfelder Rot mit 27 km, die (Fichtenberger) Rot mit 37 km, die Bibers mit 21 km, die Bühler mit 48 km, den Grimmbach mit 11 km, die Kupfer mit 26 km, die Sall mit 21 km, die Ohrn mit 32 km und die Brettach mit 42 km. Von diesen fließen ihm nur die Blinde Rot/Adelmannsfelder Rot, die Bühler und der Grimmbach von rechts zu. Bemerkenswert ist die große Länge seines Zuflusses Lein am Oberlauf, der am Punkt des Zusammenflusses mehr als doppelt so lang ist wie der Kocher-Oberlauf.
Karte mini|hochkant=2|links|Karte des Kocherverlaufs (interaktive Karte)
Diagramm Zuflüsse mit mehr als 10 km Länge, jeweils mit längstem Oberlauf-Strang, von der Mündung bis zur Quelle:
Tabelle der großen Zuflüsse Tabelle der nach Länge oder Einzugsgebiet 20 größten direkten Zuflüsse. Zum Vergleich auch die entsprechenden Angaben zum Kocher selbst.
Nachweise in den Einzelartikeln.
Tabelle der 20 längsten und der 20 einzugsgebietsreichsten Zuflüsse Name GKZ Seite Stat.km Längekm EZGkm² Mündung Ort m ü. NHN Ursprung Ort m ü. NHN Bemerkung Gutenbach 2386-1122 links 166,1 3,1 12,3 in Oberkochen 486 Hungerbrunnen im Wolfertstal 526 Strang Wolfertsbach → Langertbach → Gutenbach; mündet in einen Mühlkanal des Schwarzen Kochers Aal 2386-14 links 157,7 8,1 28,6 in Aalen 427 bei Essingen-Oberkolbenhof 494 Strang Sauerbach → Aal Schlierbach 2386-18 rechts 149,6 7,6 13,1 bei Hüttlingen-Niederalfingen 392 bei Neuler-Leinenfirst 525 Lein 2386-2 links 143,7 56,7 250,1 in Abtsgmünd 367 westlich von Kaisersbach 544 länger und einzugsgebietsreicher als der Kocher bis dorthin Blinde Rot 2386-32 rechts 140,9 28,5 60,6 bei Abtsgmünd-Schäufele 363 bei Frankenhardt-Hirschhof 503 Rötenbach 2386-34 rechts 132,6 7,4 12,1 bei Obergröningen-Algishofen 353 südöstlich des Altenbergs im Abtswald von Adelmannsfelden 485 Strang Hohlenbach → Rötenbach Eisbach 2386-38 rechts 118,6 9,2 19,4 in Sulzbach-Laufen-Sulzbach am Kocher 336 bei Gaildorf-Winzenweiler 495 Strang Rotklingenbach → Eisbach Steigersbach 2386-392 links 113,9 6,0 16,5 vor Gaildorf-Unterrot 327 bei Gschwend-Wildgarten 475 Fichtenberger Rot 2386-4 links 112,4 37,3 137,4 bei Gaildorf-Unterrot 327 bei Wüstenrot-Bernbach 495 Bibers 2386-54 links 99,6 21,5 63,3 vor Rosengarten-Westheim 309 bei Waldenburg-Streithof 488 Bühler 2386-6 rechts 73,2 48,5 276,9 bei Braunsbach-Geislingen am Kocher 247 bei Abtsgmünd-Pommertsweiler 467 Grimmbach 2386-712 rechts 71,0 11,2 30,4 vor Braunsbach 246 bei Gerabronn-Dünsbach 462 Strang Elber → Grimmbach Eschentaler Bach 2386-714 links 65,8 7,1 12,8 in Braunsbach-Döttingen 235 bei Braunsbach-Rückertsbronn 435 Künsbach 2386-718 links 54,0 7,5 10,7 in Künzelsau 210 bei Künzelsau-Etzlinsweiler 393 Strang Bauersbach → Künsbach Deubach 2386-72 rechts 52,0 8,4 22,5 bei Künzelsau-Nagelsberg 209 bei Künzelsau-Amrichshausen 419 Langenbach 2386-734 rechts 44,0 9,4 14,5 in Weißbach 195 nahe dem Flugplatz Ingelfingen-Bühlhof 400 Kupfer 2386-74 links 41,3 25,9 72,5 in Forchtenberg 191 bei Untermünkheim-Übrigshausen 397 Sall 2386-76 links 35,2 21,3 52,3 vor Forchtenberg-Sindringen 184 bei Kupferzell-Belzhag 350 Ohrn 2386-78 links 27,7 32,9 153,3 in Öhringen-Ohrnberg 174 bei Mainhardt-Bubenorbis 454 Buchsbach 2386-796 rechts 19,5 7,7 13,9 bei Hardthausen am Kocher-Buchsmühle 167 bei Widdern-Seehaus 308 Brettach 2386-8 links 14,9 42,0 153,5 in Neuenstadt am Kocher 160 bei Mainhardt-Lachweiler 486 Merzenbach 2386-942 links 1,4 6,3 7,6 in Bad Friedrichshall-Kochendorf 145 nahe Oedheim-Degmarn 211 Strang Hirschbach → Merzenbach; mündet in einen Mühlkanal Kocher 2386 n. a. 0 168,6 1958,4 bei Bad Friedrichshall-Kochendorf 148 bei Oberkochen 499 Strang Schwarzer Kocher → Kocher
Liste der Zuflüsse Nach TK25, LUBW-FG10 und LUBW-GEZG. Einzugsgebietsgrößen allermeist nach LUBW-GEZG, sonst auf der Hintergrundkarte abgemessen. Länge bevorzugt nach den Datensätzen der LUBW-FG10, selten auf der Hintergrundkarte abgemessen. Namen bevorzugt nach TK25. Kursiviert stehen die Gewässernamen aus den Quellen oder landschaftstopographische Namen aus den Quellen, mit deren Hilfe sie ersatzweise bezeichnet werden, wo kein Name für das Gewässer selbst vorlag (Talnamen, Gewannnamen usw.). Die dazu ebenfalls benutzten generischen Bezeichnungen stehen unkursiviert.
Mühlkanäle werden meist nicht mit aufgeführt.
Die Streckenzüge der LUBW-FG10 umfassen vor allem am Mittel- und Unterlauf im Bereich des Muschelkalktals ab Westheim häufig jahreszeitlich trockene Abschnitte.
Ursprung des Schwarzen Kochers in mehreren Karstquellaustritten etwa einen halben Kilometer südlich des Ortsrandes von Oberkochen im Gewann Strick am linken Talhang.
Oberlauf Quelle bis Lein Roter Kocher, von links und Westen auf etwa am Südrand von Oberkochen, ca. 0,2 km und unter 0,1 km² oberirdisches Einzugsgebiet, aber Karstquelle. Katzenbach, am Unterlauf auch Zollbach, von links und Nordwesten auf etwa in Oberkochen bei der Brücke der Bahnhofstraße in einen Mühlkanal links des (Schwarzen) Kochers, 0,7 km und ca. 0,5 km². Gutenbach oder Langertbach aus dem Wolfertstal, von links und Nordwesten auf etwa in Oberkochen unmittelbar vor dessen Rücklauf in den genannten Mühlkanal, bis zu 3,1 km und 12,3 km². Edlenbach, von rechts und Südsüdosten nach den Talsportplätzen am Ortsende von Oberkochen auf etwa , ca. 0,7 km und ca. 5,1 km². Entspringt im Gelände einer Gärtnerei in der Talmulde Langes Teich auf etwa . mini|150px|Der Weiße Kocher Weißer Kocher, von rechts und insgesamt Osten auf bei Unterkochen oberhalb der Neukochener Kläranlage, 3,3 km und 8,5 km². Entspringt auf meist bis zu östlich der Pulvermühle von Unterkochen.Mit Hinzutritt dieses Oberlaufs wird der bis dorthin 7,7 km lange Schwarze Kocher, der ein (oberirdisches) Einzugsgebiet von 38,0 km² hat, zum Kocher. Pflaumbach, von rechts und Ostnordosten in Aalen am Gleisdreieck der Industriestraße, 3,6 km und ca. 3,9 km². Entspringt auf etwa an der Nikolaushalde neben der L 1080 von Brastelburg nach Himmlingen herunter. Aal, von links und zuletzt Westen auf etwa in Aalen beim Reichstädter Markt, 8,1 km mit längstem Oberlauf Sauerbach und 28,6 km².Siehe Liste der Fließgewässer im Flusssystem Aal
Taufbach, von rechts in Aalen an der Nordostspitze des Stadtgartens, 3,4 km und ca. 2,7 km². Hirschbach (!), von rechts in Aalen bei der Schleifbrückenstraße, 4,2 km und 4,4 km². Weiherwiesenbach, von links bei Aalen neben der Willy-Brandt-Straße, 1,3 km und ca. 0,8 km². Weidenfeldbach, von links bei der Aalen-Wasseralfinger Kläranlage, 1,6 km und 0,9 km². Übelbach, von rechts in Aalen-Wasseralfingen unterhalb der Straße Eisenschmelz, 1,4 km und ca. 1,9 km². Auchtwiesenbach, von links in Aalen-Wasseralfingen beim Feuerwehrhaus, 2,2 km und ca. 0,9 km². Krummhaldenbach, von links bei Aalen-Wasseralfingen am Sportplatz, 1,9 km und ca. 1,1 km². Eichelbergbach, von rechts und Südosten am nördlichen Ortsende von Wasseralfingen, 1,9 km und ca. 1,6 km². Mühlbach, von rechts an der Heimatsmühle in Aalen in den Mühlkanal, 2,2 km und 2,8 km². (Bach durch die Albanusklinge), von links bei Hüttlingen am Kreisel zur B-29-Auffahrt, 0,6 km und ca. 0,3 km². Onatsbach, von links auf etwa vor Hüttlingen am südlichen Ortsrand, 3,4 km und 3,2 km². Mittelbach, von rechts auf bei Hüttlingen-Bolzenweiler gegenüber dem Industriegebiet Hüttlingens In den Kocherwiesen, 5,5 km (mit Zufluss Brunnentalbach als längerem Oberlauf) und 5,9 km². Dorfbach, von rechts in Hüttlingen neben der Gartenstraße, 1,4 km und ca. 2,4 km². Schlierbach, von rechts beim Hüttlingen-Niederalfinger Auweg, 7,5 km und 13,3 km². (Hangbach vom Köhlwald), von rechts gegenüber der Hüttlinger Kläranlage, 0,7 km. Bodenbach, von links an der oberen Straßenbrücke nach Aalen-Waiblingen, 3,7 km und 4,7 km². Kehlenbach, von rechts gegenüber der Scherrenmühle der Stadt Aalen, 1,2 km. Schlossbach, auch Steinbach, von links in den Mühlkanal der Scherrenmühle der Stadt Aalen, 1,9 km. (Hangbach vom Scherrenberg), von links bei Aalen-Mühlhäusle in den Kanal der Scherrenmühle, 0,8 km.Kurz nach der Scherrenmühle geht rechtsseitig der 1,8 km lange Hüttenwerkskanal ab, der dann unterhalb wieder zurück in den Kocher fließt. Er nimmt die rechten Zuflüsse bis zum Krummbach auf: Ziegenbach, von rechts bei Hüttlingen-Zanken (Gemeindeexklave) in den Hüttenwerkskanal, 2,4 km. Krummbach, von rechts bei Abtsgmünd-Neuschmiede auch in den Hüttenwerkskanal, 3,3 km. (Hangbach vom Buchberg), von links an der Feldwegbrücke am Kocherwasen (Straßenname), 0,4 km. Lein, von links und insgesamt Westen auf am Nordrand von Abtsgmünd, 56,7 km und 250,1 km².Der Kocher selbst hat bis zum Mündungspunkt der Lein erst eine Länge von 24,7 km und ein Einzugsgebiet von 152,1 km².
Lein bis Fichtenberger Rot (Auengraben bei Abtsgmünd-Altschmiede), von rechts gegenüber dem Abtsgmünder Sportplatz, 0,4 km. Unbeständig. (Zwei Klingenbäche vom Hart herab), von links gegenüber der Ausägmühle, je 0,1 km. Unbeständig. (Klingenbach aus dem südöstlichen Wöllsteiner Holz), von links, 0,6 km. Unbeständig. (Klingenbach aus dem östlichen Wöllsteiner Holz), von links, 0,3 km. (Zufluss), von rechts gegenüber der Kläranlage, 0,2 km. Unbeständig. (Klingenbach vom Schweden herab), von rechts auf etwa , 0,3 km. Blinde Rot/Adelmannsfelder Rot, von rechts und insgesamt Norden auf bei Abtsgmünd-Schäufele, 28,5 km und 60,6 km². Gesägter Steinbach vom Koten herab, von rechts bei Abtsgmünd-Schäufele, 1,3 km. (Klingenbach aus dem nördlichen Wöllsteiner Holz), von links auf etwa , ca. 0,4 km. Unbeständig. Ammertwiesenbach, von rechts in die Abtsgmünd-Wöllsteiner Nordschlinge, 0,9 km. Fleckenbach, von links beim Wöllsteiner Kapellenweg, 1,3 km. (Hangbach nordwestlich der Wöllsteiner Schlosshöfe), von links gegen Ende der Wöllsteiner Südschlinge, 0,4 km. Schlierbach, von rechts auf etwa gleich nach Abtsgmünd-Wöllstein, 2,2 km mit längerem linke, vielleicht Kühbächle genannte Oberlauf und ca. 1,8 km². Stockbühlbach, von links bei Abtsgmünd-Fischhaus, 1,3 km. Reichertshofer Bach, von rechts bei Abtsgmünd-Reichertshofen, 1,0 km. Gießbach, von rechts auf etwa gegenüber der Reichertshofener Mühle in die Abtsgmünd-Reichertshofener Nordschlinge, 2,4 km. und ca. 1,7 km². Maisenbach, von rechts auf etwa bei Abtsgmünd-Christhäuser durch die Christklinge, 3,2 km und 2,0 km². (Hangbach aus dem Geschäle), von links gegenüber von Abtsgmünd-Schafhäuser, 0,2 km. Unbeständig. Streitbach, von links und Südwesten auf etwa am Südostrand von Obergröningen-Fach, 2,5 km und ca. 2,8 km². (Auengraben), von rechts gegenüber Fach, 0,1 km. (Bach aus dem Brastel), von rechts nach der Facher Archenbrücke, 0,9 km. (Klingenbach), von links im beginnenden Hangwald westlich von Fach, 0,2 km. Rötenbach mit Oberlauf Hohlenbach, von rechts auf vor dem Obergröningen-Algishofener Wehr, 7,4 km und 12,1 km². Suhbach, von links und Südwesten auf etwa bei Obergröningen-Algishofen in den Mühlkanal des E-Werks, 2,1 km und ca. 2,4 km². Herrenbach, von links auf etwa bei Abtsgmünd-Herrenfeld, 1,0 km. (Klingenbach), von links wenig unter von Abtsgmünd-Letten her in die Untergröninger Südschlinge, 0,2 km. Unbeständig. (Bach durch die Zollklinge), von rechts unterhalb der Brücke der B 19 in Abtsgmünd-Untergröningen, 1,2 km. Argenbach, von links und etwa Südwesten auf etwa am Westrand von Abtsgmünd-Untergröningen unterhalb der alten Eisenbahnbrücke über den Kocher, 2,6 km und ca. 1,8 km.