Seventh Day Slumber ist eine christliche Rockband aus Dallas, Texas, die 1996 gegründet wurde.

Bandgeschichte Gründungsmitglied Joseph Rojas war drogenabhängig und versuchte sich umzubringen. Als er in einem Krankenwagen zum Krankenhaus transportiert wurde und die Ärzte um sein Leben kämpften, entschloss er sich Christ zu werden. Er gründete Seventh Day Slumber im Sommer 1996 zusammen mit Bernie Dufrene am Christ for the Nations Institute in Dallas, Texas. Der Bandname basiert auf der Schöpfungsgeschichte von Genesis und bezieht sich auf den siebten Tag, an dem Gott nach der Erschaffung der Welt ruhte.

Nach einem selbst finanzierten Demotape erschien 1999 ihr erstes reguläres Album Matthew Twenty Five. Es folgte Freedom from Human Regulations. Ihr dittes Album Picking up the Pieces folgte 2003 auf Word Entertaiment.

2005 unterschrieben Seventh Day Slumber bei BEC Recordings, einem großen christlichen Rock-Label. Dort erschien ihr viertes Album Once upon a Shattered Life, das als ihr Durchbruchsalbum gilt und Platz 1 der Billboard-Heatseekers wurde. Gleichzeitig legte BEC ihr drittes Album mit mehreren Bonustracks neu auf. 2007 wurde mit Finally Awake der Erfolg fortgesetzt. Es erreichte außerdem Platz 16 der Top Christian Albums.

2008 erschien mit Rescátame (dt.: „Rette mich“) ein spanischsprachiges Album mit umgearbeiteten Songs von den ersten drei auf BEC Recordings veröffentlichten Songs. Das Album erhielt einen GMA Dove Award für das spanischsprachige Album des Jahres.

2009 erschien Take Everything, das erstmals in den regulären Billboard 200 auf Platz 141 debütierte. Im gleichen Jahr erfolgte mit Take Everything: The Acoustic Sessions noch eine EP mit Unplugged-Material. Im Anschluss stieg Gründungsmitglied Joshua Schwartz aus, für ihn sprang Produzent Brent Miligan ein. 2011 erschien The Anthem of Angels, gefolgt von einer großen US-Tour, bei der insbesondere kleinere Orte besucht wurden.

2013 erschien Love & Worship, das erstmals dem Musikgenre Worship angehörte und zur Hälfte aus Coverversionen und eigenen Songs bestand.

2014 wechselte die Band zum Label VSR, die über die Universal Music Group vertrieben werden, wo ihr neuntes Album We Are the Broken erschien. Im gleichen Jahr fand die erste City RockFest Tour statt, eine große Tour mit den Bands Consumed by Fire und At the Wayside. 2015 erschien die EP Redline, bei dem Blaise Rojas, der Sohn von Joseph Rojas erstmals das Schlagzeug spielt.

2017 erschien Found. Das Album handelt von den Depressionen unter denen Rojas leidet und seinem Umgang damit. Mit dem 2019er Album Closer to Chaos wagten Seventh Day Slumber den Weg in die weitere Selbstständigkeit. Das Album erschien erstmals über das bandeigene Label Rockfest, das 2018 gegründet wurde. Es handelt sich dabei um ein Sublabel der Nashville Label Group. Neben Seventh Day Slumber sind auch Random Hero, Amongst the Giants, The Persuaded und Zahna Teil des Labels. Rojas betreibt außerdem das Label Burtonwood Records für Worship Music. Wie bei dem vorherigen Album handelt Closer to Chaos von verschiedenen schweren Themen, vom Trockenwerden, Selbstmordtendenzen, Trauma und wie der Glaube dabei hilft, diese zu bearbeiten. Mit dem 2021er Album Unseen: The Lion and the Lamb erschien dort auch ihr drittes Worship-Album. Das Album erschien auch aufgeteilt in zwei EPs.

2022 erschien Death by Admiration. Das Titelstück enthält ein Feature mit der Hardcore-Punk-Band The Word Alive.

2024 erschien Fractured Paradise. Die Singleauskopplung Feasting on Vultures entstand mit Kellin Quinn von Sleeping with Sirens. 2025 erschien die Single Garden of Shadows mit 12 Stones und dem Rapper Starringo.

Am 20. März 2026 folgte ihr bislang letztes Album Thy Kingdom Come.

Musikstil Musikalisch ist Seventh Day Slumber von modernem Alternative Rock und Hard Rock geprägt. Einige Songs sind auch dem Metal-Genre nahe. Die Texte sind mit christlichen Motiven gespickt. Neben den Rockalben haben sie auch auf mehreren Alben sogenannte Worship Music veröffentlicht, die vor allem auf Lobpreisungen und Predigten basiert und meist einen Gospel-Charakter hat, jedoch im Falle von Seventh Day Slumber auch eher im Rock-Genre angesiedelt ist. Durch ihre moderne Art der Musik gelang ihnen auch der Transfer in den Mainstream, wofür die Auftritte mit Bands außerhalb des christlichen Genres sowie die Erfolge in den Billboard-Charts sprechen.

Diskografie

Alben 1999: Matthew Twenty Five (Afinia Music) 2001: Freedom From Human Regulations (Mercy Street) 2003: Picking Up the Pieces (Word Distribution) 2005: Once Upon a Shattered Life (BEC Recordings) 2007: Finally Awake (BEC Recordings) 2009: Take Everything (BEC Recordings) 2011: The Anthem of Angels (BEC Recordings) 2013: Love & Worship (BEC Recordings) 2014: We Are The Broken (VSR Records) 2017: Found (VSR Records) 2019: Closer to Chaos (Rockfest) 2021: Unseen: The Lion and the Lamb (Rockfest) 2022: Death by Admiration (Rockfest) 2024: Fractured Paradise (Rockfest) 2026: Thy Kingdom Come (Rockfest)

Kompilationen 2008: Rescátame (BEC Recordings, spanischsprachiges Album) 2011: A Decade of Hope (Tooth & Nail Records)

EPs 2009: Take Everything: The Acoustic Sessions (BEC Recordings) 2015: Redline (VCR Records) 2020: Unseen: the Lion (Rockfest) 2020: Unseen: The Lamb (Rockfest)

Singles 2005: Caroline 2005: Make Believe 2006: Oceans from the Rain 2007: Awake 2007: Always 2009: Surrender 2009: From the Inside Out 2010: How Great Is Our God 2011: Love Came Down 2011: Never Too Far Gone 2011: One Mistake 2012: Wasted Life 2013: 10,000 Reasons 2013: Our God 2013: I Am Not the Same 2013: We Are the Broken 2015: Trust in Me 2017: Sky Is Falling 2018: Horizon 2019: Alive Again 2019: Man Down 2019: Still Breathing 2020: Eternity 2020: Unseen 2021: Lion and the Lamb 2021: What I′ve Become 2022: Death by Admiration (feat. The Word Alive) 2022: Halos 2023: Fatal Love 2023: Surviving the Wastelands 2023: A Bullet Meant for Me 2023. Feasting on Vultures (feat. Kellin Quinn) 2024: My Novocain 2025: Black Roses White Doves 2025: Garden of Shadows (feat. 12 Stones & Starringo) 2025: Left Behind (Kirk Cameron) 2025: You Say 2026: Praise

Einzelnachweise

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