Petrus de Drusina (polnisch heute Piotr z Drużna; * um 1560; † 1611) war ein Organist und Komponist in Danzig und Elbing.
Leben Petrus war ein Sohn oder anderer Verwandter des Lautenisten Benedictus de Drusina aus der Umgebung von Elbing. Er war als Organist in der St.-Marien-Kirche (und der St.-Barbara-Kirche?) in Danzig tätig. 1605 war er Kantor an der Marienkirche in Elbing.Deckblatt einer Hochzeitsmusik in Elbing von 1605 Gelegenheitsmusiken im Ostseeraum
Von Petrus de Drusina sind einige Orgelkompositionen und Chormusik, meist Präludien und Intabulierungen von Motetten, erhalten.Orgelstücke Concertorganist Sie sind in der Olivaer Tabulatur aufgenommen, einige Stücke sind in der Bibliothek der Danziger Marienkirche aufbewahrt.Wolfgang Adam, Siegrid Westphal (Hrsg.): Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit: Städte und Residenzen im alten deutschen Sprachraum, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-020703-3. S. 489.
Literatur Josef Zuth: Handbuch der Laute und Gitarre. Wien 1926. Reprint Hildesheim 2003, S. 84. () Christian Krollmann (Hrsg.): Altpreußische Biographie, Band I: Abegg – Malten. Königsberg i. Pr. 1941, S. 152 (Nachdruck: Marburg 1974). Katarzyna Morawska: Historia muzyki polskiej, Band 2: Renesans, 1500–1600. Sutkowski, Warschau 1994, ISBN 978-83-900790-2-8, S. 289.
Einzelnachweise
Kategorie:Künstler (Danzig) Kategorie:Komponist (Renaissance) Kategorie:Klassischer Organist Kategorie:Person (Elbląg) Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1611 Kategorie:Mann Kategorie:Person des Christentums (Danzig)