mini|Horizontalspülbohrgerät für den grabenlosen Leitungsbau mini|Startschacht für die Bohrung Im Leitungsbau bezeichnet die geschlossene Bauweise (auch grabenloser Leitungsbau genannt) die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen ohne dabei eine Aufgrabung entlang der Linie vorzunehmen. Vorteil der grabenlosen Bauweise ist, dass im Gegensatz zur offenen Bauweise lediglich jeweils am Anfang und am Ende eines Leitungsabschnitts ein Schacht erstellt werden muss. Kreuzende Verkehrswege (Straßen, Schienen usw.) bleiben bei der geschlossenen Bauweise nahezu unberührt, sodass Verkehrsumleitungen vermieden werden können. Des Weiteren reduziert sich die Staub- und Lärmbelästigung für Anwohner.
Verfahren Im grabenlosen Leitungsbau stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Dies sind zum Beispiel: Bodenverdrängungsverfahren Bohrpressung Horizontalspülbohrverfahren Microtunneling Pilotrohrvortrieb
Siehe auch Offene Bauweise (Leitungsbau) Grabenlose Rohrsanierung
Literatur und Normen
DIN 18319: VOB – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen: Rohrvortriebsarbeiten DIN EN 12889: Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen DWA-A 125: Rohrvortrieb und verwandte Verfahren
Kategorie:Bauverfahren