mini|Kuratiekirche Mariä Heimsuchung in Hohengüßbach

Hohengüßbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Breitengüßbach im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern. Die Gemarkung Hohengüßbach hat eine Fläche von 4,387 km². Sie ist in 541 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8109 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Leimershof.

Geografie Nördlich des Kirchdorfes fließt der Zeilangergraben, der rechte Oberlauf des Güßbachs. Die Kreisstraße BA 6 führt nach Sassendorf (1,2 km nördlich) bzw. zur Kreisstraße BA 16 (2,2 km südwestlich), die westlich nach Breitengüßbach zur Bundesstraße 4 bzw. östlich nach Zückshut verläuft.

Geschichte Hohengüßbach wurde erstmals im Jahr 1371 schriftlich erwähnt. Der Ort gehörte ursprünglich zum Kloster St. Maria und St. Theodor am Kaulberg. Neben einigen landwirtschaftlichen Anwesen gab es schon früh eine kleine Kirche, ein Schulhaus und ein Hirtenhaus.Hohengüßbach auf der Website breitenguessbach.de

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohengüßbach aus vier Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Memmelsdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte die Verwaltung Sambach der Universität Bamberg.W. Weiß: Bamberg, S. 131.

Im Jahre 1802 kam Hohengüßbach an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Hohengüßbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Starkenschwind und der 1818 entstandenen Ruralgemeinde Starkenschwind zugewiesen. 1836 wurde die Gemeinde Hohengüßbach gebildet, zu der Leimershof gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).W. Weiß: Bamberg, S. 248. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,574 km².

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Hohengüßbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Breitengüßbach eingegliedert.

Baudenkmäler In Hohengüßbach gibt es vier Baudenkmäler: Hohengüßbacher Straße 11: Katholische Kuratiekirche Mariä Heimsuchung Bildstock Wegkreuz Statue des heiligen Johannes Nepomuk

Einwohnerentwicklung Gemeinde Hohengüßbach Jahr 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 193 205 200 219 220 212 213 239 227 216 209 201 197 198 228 230 204 171 238 265 248 226 211HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 37 38 38 37 38 38 41 Quelle

Ort Hohengüßbach Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020 2026Einwohner 155 194 188 196 176 207 220 196 176 163 181 175Häuser 29 34 34 35 34 36 44 Quelle

Religion Hohengüßbach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Leonhard (Breitengüßbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Breitengüßbach) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg) Kategorie:Gemeindegründung 1836 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Ersterwähnung 1371