Hubert Prachensky (* 26. Juni 1916 in Innsbruck; † 14. September 2009 ebenda) war ein österreichischer Architekt.
Leben Prachensky besuchte die Gewerbeschule in Innsbruck. Nach der Matura 1934 arbeitete er zwei Jahre bei seinem Onkel Wilhelm Nicolaus Prachensky, einem Architekten und Maler, sowie bei Franz Baumann. Anschließend begann er ein Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Clemens Holzmeister, welches durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurde. 1995 wurde er Corpsschleifenträger bei Gothia Innsbruck. Dem Corps blieb er bis zu seinem Tode treu.Kösener Corpslisten 1996, 44, 364 1956 übernahm er das Architekturbüro von seinem verstorbenen Onkel Wilhelm Nicolaus. Im Jahr 1973 wurde ihm der Ehrenring der Stadt Innsbruck und 2005 die Ehrenbürgerschaft der Universität Innsbruck verliehen.Kopf der Woche: Hubert Prachensky auf der Seite der Universität Innsbruck vom 13. Juni 2005, abgerufen am 16. Sep. 2009
Realisierungen mini|Kongresszentrum in St. Ulrich in Gröden Prachensky hat über 500 Projekte verwirklicht. 1953: Kriegergedächtniskapelle, Roppen 1961–1970: Krafthaus der Kauntertalkraftwerke, Prutz 1963: Europakapelle an der Europabrücke der Brenner-Autobahn in Schönberg im Stubaital 1963: Aufnahmsgebäude, Bahnhof Seefeld in Tirol um 1965: Strandbad Wildsee, Seefeld 1968–1973: Kongresshaus Innsbruck mit Heinz Marschalek, Norbert Gantar, Georg Ladstätter, Ernst Heiss 1970: Kongresshaus Gröden 1973–1975: Olympia Sport- und Kongresszentrum, Seefeld mit Ernst Heiss 1977: Fernheizwerk Innsbruck mit Ernst Heiss 1980–1982: Friedhofskapelle, Waldfriedhof Mutters 1997: Friedensglocke des Alpenraumes, Mösern
Weblinks
Hubert Prachensky im Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Innsbruck) Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Innsbruck Kategorie:Ehrenbürger der Universität Innsbruck Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1916 Kategorie:Gestorben 2009 Kategorie:Mann Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)