Richard Mandl (* 9. Mai 1859 in Proßnitz in Mähren, Kaisertum Österreich; † 31. März 1918 in Wien) war ein österreichischer Komponist.
Mandl, der einer sehr wohlhabenden Industriellenfamilie entstammteGeorg Gaugusch: Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800–1938. Band 2: L–R. Amalthea, Wien 2016, ISBN 978-3-85002-773-1, S. 2081., war am Conservatoire de Paris Schüler von Léo Delibes. Er trat vor allem als Liedkomponist hervor. So vertonte er z. B. Theodor Storms plattdeutsches Gedicht Gode Nacht und Arthur Schnitzlers Anfang vom Ende (1912). Weiterhin komponierte er Chorwerke, ein Klavierquintett (1911), eine Ouvertüre zu einem gaskognischen Ritterspiel für großes Orchester (1916) und die einaktige komische Oper Rencontre Imprévue (1890).
Richard Mandl war mit der Pianistin Camilla Barda (1872–1922) verheiratet und ruht in der israelitischen Abteilung des Wiener Zentralfriedhofs.
Literatur
Weblinks
Eintrag im Karl-May-Wiki
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Österreich) Kategorie:Geboren 1859 Kategorie:Gestorben 1918 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Cisleithanien)