Dörnsteinbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Mömbris im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.

Geographie Lage Das Kirchdorf Dörnsteinbach befindet sich im Kahlgrund am Rande des Spessarts zwischen Niedersteinbach und Omersbach auf .Chronik des Marktes Mömbris: gemessen an der Westkante des Kirchturmes Östlich von Dörnsteinbach liegt Krombach mit dem Gemeindeteil Oberschur. Durch Dörnsteinbach führt die Kreisstraße AB 18.

Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung, die zugleich das Gebiet der Altgemeinde Dörnsteinbach ist, befindet sich am Sportplatz, östlich des Ortes mit , der niedrigste liegt am Steinbach auf . Der nördlichste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich am Nordhang des Wiesenberges, der südlichste liegt am Gipfel des Herrenberges. Im Osten reicht die Gemarkung bis an den Ortsrand von Oberschur. Der westlichste Punkt befindet sich im Steinbachtal.

Gemarkung Die Gemarkung Dörnsteinbach hat eine Fläche von 2,064 km². Sie ist in 1035 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1994,11 m² haben.

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Dörnsteinbach:

Name Etymologie Der Name Dörnsteinbach soll sich von dem eins dort befindlichen Brannenforst (branne=Dorn) und vom Bach Steinbach ableiten, der durch den Alten Grund nach Niedersteinbach der Kahl zufließt. Der zeitweise verwendete Name Obersteinbach weist auf die Lage im Oberlauf des Baches hin;Chronik des Marktes Mömbris ist aber nicht zu verwechseln mit dem heute nicht mehr bestehenden Namen eines Teils von Niedersteinbach. Im Volksmund wird der Ort Dännstoamich genannt.

Frühere Schreibweisen Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden: 1562 „Dürnstainberg“Spessartkarte von Paul Pfinzing 1562 1842 „Dörnsteinbach“Atlas von Südwestdeutschland und dem Alpenlande 1860 „Durrensteinbach“Topographischer Atlas vom Königreiche Baiern diesseits des Rhein Blatt: 10 (1860) 1885 „Dürrensteinbach“Spezialkarte von Unterfranken 1902 „Dörnsteinbach“Südwestdeutschland bis zu den Alpen mit Theilen angrenzender Länder

Geschichte Die Gemeinde Dörnsteinbach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mit dessen Auflösung kam Dörnsteinbach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Dörnsteinbach am 1. Januar 1974 nach Mömbris eingemeindet.

Kirche mini|Heilig-Geist-Kirche 1911 wurde in Dörnsteinbach die erste Kapelle erbaut. Nach dem Errichten der Heilig-Geist-Kirche im Jahre 1960 wurde das Kapellenhaus zeitweise als Lager- und Bankgebäude genutzt, heute ist dort die Freiwillige Feuerwehr untergebracht.

Literatur Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund, 1956–2024 Lange Philipp Dietrich, Markt Mömbris Ortsteil Dörnsteinbach – Ortschronik, 1994 Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).

Weblinks

Unser Kahlgrund Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau

Einzelnachweise

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