mini|Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten mini|Ehemalige Glasfabrik
Fabrikschleichach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Fabrikschleichach hat eine Fläche von 0,666 km². Sie ist in 223 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2985,61 m² haben.
Geografie Das Kirchdorf liegt am Karbach, einem linken Zufluss der Rauhen Ebrach, und ist von allen Seiten (außer dem Süden) von bewaldeten Anhöhen des Steigerwaldes umgeben. Die Staatsstraße 2258 führt nach Karbach (2 km südlich) bzw. nach Unterschleichach (4,2 km nordöstlich). Die Kreisstraße HAS 26/SW 52 führt zur Staatsstraße 2274 bei Dankenfeld (7,7 km östlich) bzw. nach Hundelshausen zur Staatsstraße 2426 (9 km westlich).
Geschichte 1706 wurde eine Glasbläserei errichtet. 1726 kam eine Kapelle hinzu. 1739 bestand Fabrikschleichach aus „sieben Bäw, bei hundert Seelen“.P. Schneider: Steigerwald, S. 148. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Fabrikschleichach 18 Anwesen. Das Hochgericht übte der würzburgische Cent Donnersdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Mannschaften hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.A. Tittmann: Haßfurt, S. 499.
Im Jahre 1802 kam Fabrikschleichach an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Fabrikschleichach Teil der Ruralgemeinde Karbach.A. Tittmann: Haßfurt, S. 564. Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Fabrikschleichach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.
Fabrikschleichach gewann im Jahre 2003 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“ auf Bezirksebene die Goldmedaille.Fabrikschleichach auf der Website rauhenebrach.de
Baudenkmäler In Fabrikschleichach gibt es neun Baudenkmäler: Balthasar-Neumann-Weg 1: Ehemalige Glasfabrik Glashüttenstraße 5: Ehemaliges Hütteninspektorhaus mit Fachwerkscheune und Pumpbrunnen Glashüttenstraße 8: Gasthof Glashütte Zabelsteinstraße 2: Katholische Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten Zabelsteinstraße 13: Forstanwesen mit Wohnhaus und Anbau, Scheunen und Einfriedungsmauern Friedhofskreuz Sogenannter Mäuselturm Katholische Kapelle Bildstockfragment
Einwohnerentwicklung Jahr 1811 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2024Einwohner 102 179 164 170 155 208 197 141 134 137 126HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 20 33 30 34 33 35 40 Quelle
Religion Fabrikschleichach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Untersteinbach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Haßberge Kategorie:Geographie (Rauhenebrach) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Haßberge Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)