mini|Nomos-Automatikkaliber neomatik Datum (DUW 6101) Ein Kaliber (Abkürzung Kal.), auch Werkkaliber genannt, hat in der Uhrmacherei zwei Bedeutungen:Lukas Stolberg: Lexikon der Taschenuhr; Carinthia Verlag; Klagenfurt 1995; ISBN 3-85378-423-2; S. 110Fritz von Osterhausen: Callweys Uhrenlexikon; München 1999; ISBN 3-7667-1353-1; S. 163 Die Baureihe (bezogen auf Werkform und Werktyp) eines mechanischen Uhrwerkes mit dazugehörigem Herstellercode, der für die Bestellung oder genaue Identifizierung notwendig ist. Die Werkgröße (der Durchmesser oder die Größe des Uhrwerkes), meist in historischen Längenmaßen wie Linien (1 Pariser Linie entspricht 2,256 mm) oder Sizes angegeben. Je nach Bauweise und Positionierung einer kleinen Sekunde werden die Kaliber als Savonnette- oder Lépine-Kaliber bezeichnet.

Beispiele Kaliber: ETA 2892–A2watch-wiki: ETA 2892-A2bedeutet ein mechanisches Werk mit automatischem Aufzug, Rotor kugelgelagert, Sekundenstoppvorrichtung, Gangreserve ca. 42 Stunden, hergestellt von ETA SA Manufacture Horlogère Suisse, das bei vielen Uhrenherstellern weiter verwendet wird. Kaliber: 10½’’’bedeutet einen Werkdurchmesser von 10,5 Linien (23,69 mm)

Literatur Die Kaliber der deutschen Armbanduhrenfabriken. In: Die Uhrmacher-Woche. 1939, S. 446 ff. (in Fortsetzungen). Karl Stock: Die deutschen Armbanduhrkaliber. In: Neue Uhrmacher-Zeitung. 1953, S. 28 f. Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner, Christian Pfeiffer-Belli: Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte. Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S. 39–43 und 504 f.

Weblinks watch-wiki: Werkkaliber Stetefeld-Design: Artikelserie Rohwerke und ihre Fabrikanten

Einzelnachweise

Kategorie:Uhrentechnik